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Montag, 6. September 2010

Mafia 2

Ich bin kein großer Fan von Open-World-Spielen. GTA, Red Dead Redemption und Co macht mir weniger wegen der offenen, riesigen Welt Spaß sondern eher, weil man sich in einer großen Storywelt befindet in der immer etwas passiert. Storylose Open-World-Spiele wie Just Cause2 sind also ein perfektes Beispiel für Spiele, die mich da richtig nerven.

Umso besser also, dass man Mafia 2 in den meisten Reviews vorwirft, es sei kein Open-World-Spiel. Super! Den ersten Teil habe ich wegen seiner Der Pate-mäßigen Story sehr geliebt. Wenn Mafia 2 also auch nur mit einer tollen Story daher kommt und die große Stadt sonst wenig Sidequests besitzt, dann soll mir das nur recht sein. Lieber 8 richtig unterhaltsame Spielstunden als 40 Stunden voller Fetchquests und aufgeblähten Missionen.

Der Ersteindruck von Mafia 2 ist großartig: Die Grafik (ich spiele auf dem PC) ist atemberaubend schön, die Stadt herrlich detailiert und vor allem Innenräume quellen über vor lauter kleiner Details und liebevoller Beleuchtung. Da wird man richtig traurig wenn man die niedrig aufgelösten Zwischensequenzen sieht - alle Texturen und Modelle in normaler Engine-Grafik sehen deutlich besser aus.

Es gibt tausend verschiedene Autos (naja, nicht ganz) und jeder Stadteil sieht anders aus - und dennoch erkennt man viele Details aus New York wieder.

Auch die Steuerung und der Shooter-Action Teil ist stimmig umgesetzt, lässt sich gut kontrollieren. Deutlich besser als der Vorgänger, und recht zeitgemäß. Die Cover-Mechanik klappt ganz gut, jede Waffe fühlt sich unterschiedlich an - und das Nahkampf-Kombosystem macht auch Spaß.

Vor lauter Grafik, toller 50ies Musik und liebevollen Details fiel mir die Story eigentlich erst recht spät auf.

Und die ist richtig platt und langweilig.

Der ganze Plot fließt ziemlich 0815-mäßig vor sich hin und fühlt sich absolut nicht episch an wie im Vorgänger. Mafia-Gefühl kommt überhaupt nicht auf, die Missionen sind zwar sehr abwechslungsreich und spannend - aber storymäßig total stümperhaft zusammengepuzzlet. Störend ist vor allem, dass man bei dem Charaktergefüge sehr starke Anleihen an GTA4 nahm. Der zur Seite stehende beste Freund ist fast eine 1:1 Kopie vom Cousin Bellic, selbst die Sprüche könnten 1:1 Übernahmen sein. Die ganze Zeit muss man sich mit Prollo-artigen Dialogsequenzen auseinandersetzen und alle Charaktere sind so überspitzt und gewollt witzig und kurios ausstaffiert, das man sich so garnicht in einer Mafia-familiären Stimmung einfinden kann.

Der eigene Charakter Vito ist auch eine hohle Nuss, deren Motivation und Kontinuität total inkohärent dargestellt wird. Mal ist man ein eiskalter Killer ohne Reue, mal der Mamaboy. Aber eine Identifikation mag so überhaupt nicht stattfinden.

Für mich eine total verkorkste Story, die es kaum Spaß macht zu verfolgen. Seit langem ein Spiel was ich hauptsächlich aufgrund des gelungenen Gameplays und der liebevollen Umgebung erleben will, und nicht um die Story voranzutreiben. Mafia 2 fühlt sich an wie ein zerrissenes Puzzlewerk aus vielen guten Ideen, aber auch vielen "Hey, X brauchen wir auch!"-Versatzstücken. Auch das Ende offenbart, dass man wohl viele Dinge mittels DLC umsetzen und vollenden wollte - oder vieles auch für DLCs absichtlich rausgenommen wurde.

Liebe Mafia-Entwickler: Das nächste Mal bitte wieder etwas eigenes. Einen schlecht geschriebenen GTA-Abklatsch braucht keiner.
Geschrieben von garvin in Spiele um 17:19 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Mittwoch, 1. September 2010

Metroid: Other M Review

Mein heutiges Blogfeuerwerk möchte ich mit einem kleinen Review zu Metroid: Other M beenden.

Der Metroid-Serie habe ich mich lange stur gegenüber gestellt. Mein erster Kontakt zu NES-Zeiten war geprägt von einer unaushaltbaren Steuerung und Sprungphysik des Charakters, und damit hatte sich das Spiel für mich erledigt. Als Metroid auf dem Gamecube den Sprung in die Dritte Dimension wagte, war das Thema auch uninteressant für mich. Sah halt aus wie ein generischer Shooter, und auf einer Konsole muss ich First-Person-Shooter wirklich nicht haben.

Nur durch constant nagging einer hier nicht mitlesenden Person ;) habe ich Metroid Prime dann doch eine Chance gegeben. Und war zugegebenermaßen davon begeistert. Metroid Prime ist so viel mehr als ein generischer Shooter - es ist ein exploratives Adventure in dem das Schießen endlich mal nur Beiwerk des Vorankommens ist, und nicht Selbstzweck. Die Jump'n'Run-Einlagen waren zwar kein Highlight, aber überraschend gut umgesetzt. Die Erkundung der liebevoll gestalteten Welt hat jedenfalls Maßstäbe für mich aufgestellt, die bis heute von keinem Next Generation-Spiel erreicht wurden.

Im Zuge dieser Erfahrung habe ich vor kurzem auch Super Metroid als Emulation auf dem PC eine weitere Chance gegeben. Und mit angeschlossenem 360-Gamepad war das sogar auch spielbar und spaßig. Die Item-Exploration ist hier noch ausgeprägter, die Welt noch umfangreicher - aber in plattem 2D war das ganze für mich nicht so immersiv wie Metroid Prime. Das bessere Super Metroid war da für mich der 360-XBLA-Knüller Shadow Complex. Tolle Steuerung, liebevoll entworfene Welt, ausführliche Backtrackingmöglichkeiten und Alternativrouten. Hach, war das super.

Nun war also endlich auch mal wieder die Zeit gekommen, meine Wii zu entstauben und mit dem neuesten Teil Other M zu füttern (US-Release letzte Woche, EU am Freitag). Das Team hat erneut gewechselt, und zwar kamen diesmal die Macher vom 3D-Prügler Ninja Gaiden zum Einsatz, einem God-of-War ähnlichem Spiel dass sehr cinematisch und bockschwer spielbar ist, und mich aufgrund nicht enden wollender Gegnermassen und merkwürdiger Steuerung nie motiviert hat zu spielen.

Was erwartet man von so einem Team mit der gehaltvollen Metroid-Serie anzustellen? Wenn man den ersten Trailern glauben schenkt, dann hervorragendes: Eine Mischung aus 2D-Action (in 3D-Welten) und First-Person-Sequenzen, ebenfalls cinematische Kampfsequenzen und eine optisch sehr explosionsartige Präsentation.

Die Story setzt am Ende von Super Metroid an: Samus Aran kehrt von ihrem letzten Einsatz zurück, Space Pirates, Ripley und Metroids sind Geschichte - nur auf so ner doofen Raumstation ist plötzlich mal wieder Endzeitstimmung und Alarmsignale. Samus trifft auf der Raumstation ein und muss merken, dass ein Team der Föderation bereits anwesend ist. Passenderweise ist jenes Team dasjenige welche, mit dem Samus damals ihre Ausbildung genossen hat. Der Captain der Einheit ist der Vertraute Samus', der sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgezogen hat.

Und so beginnt eine Geschichte von einer mysteriösen Raumstation und einem klassischen Azubi/Mentor-Zwist.
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Geschrieben von garvin in Spiele um 10:46 | Kommentare (4) | Trackbacks (0)
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Poetry Slam "Reim Fire"

Gestern war ich zum ersten Mal (in Begleitung von einem unterhaltsam-freundlichen Damen-Trio) bei einem Poetry Slam. Wie ich einer Passantin beim Schlangeanstehen auch erklärte geht es hier um mehr oder weniger amateurhafte Lyriker, die ihre kurzen Gedichte, Reime, Gedanken auf einer Bühne dem Publikum vortragen und von diesem bewertet werden. Diese hübsch ausgestaltete Beschreibung wurde von der Passantin übrigens nur mit "Jaja, ich weiß was Poetry bedeutet" gekontert.

In meinem jugendlichen Elan natürlich ungebremst habe ich begierig die überfüllte Veranstaltung aufgesogen, auch wenn es aus der hintersten Ecke am Köln-Ehrenfelder Bahnhofsjugenddingscenter war. Immerhin mit Sitzbank, die wir geschickt aus einer Ecke rekrutiert haben.

Insgesamt standen an dem Abend ganze 11 Personen auf der Bühne, das Programm war also ordentlich lang. 4 Bielefelder waren anwesend, obwohl auch hier gerätselt wurde aus welcher Stadt die denn wirklich kamen. Dafür waren 3 davon aber auch äusserst unterhaltsam. Aber ich greife vor.

Die rund 5-minütigen Vorträge wurden unterbrochen von tendentiell zu leiter Einführungsmusik und einem engagiert-freundlichem Moderator. Anfangs fürchtete ich, bei einem Poetry Slam recht viel komplexe, langatmige und verschrobene Stücke vorgetragen zu bekommen, was sich aber (zum Glück? leider?) nicht bewahrheitete. Im Gegenteil, das ganze war fast eher eine Comedy-Veranstaltung. Alle Texte haben sich mehr oder weniger stark gereimt, wurden recht flüssig vorgetragen (teils auswendig, teils vom Zettel) und bis auf ein oder zwei Texte hatten alle einen sexistischen Comedy-Bezug.

Viele Inhalte kriege ich nicht mehr zusammen: Da war ein Heavy-Metal-Typ, der aus einem Tagebuch eines Heavy-Metal-Typens rezitierte (true!). Da war der Lampen-Man, der Lichtanalogien um sich schmiss. Der dezent-homosexuelle Politik-Ambitionierte mit seinem Teddybären, mit dem er Merkel und Westerwelle entführen wollte. Eine Rollstuhlfahrerin, die (als verschrobenste des Abends) ihre Alien-Entführungs-Weissagungs-Story zum besten gab. Dann einer, der über "Es könnte alles so einfach sein" referrierte, und dem man später den Plagiatsvorwurf zu Sebastian23 machte. Dann noch ein verkokst erscheinender Schüttelreimer, der uns mit seiner Wortlautstärke überstrapazierte.

Das alles und noch viel mehr war wirklich sehr kurzweilig, und für einen Einlass von 5 Euro mehr als gut angelegtes Geld. Ich würd's wieder machen, tendentiell aber lieber mit weniger Teilnehmern - wie auch die Organisation für das nächste Mal ankündigte.

Aber jetzt habe ich schon wieder vorgegriffen, denn jeder Beitrag wurde vom Zuschauer bewertet (mittels Rosen- und Handzeichen) und durchgezählt. Im Finale galt dann nur noch der Applaus, vermutlich weil die Rechenaktion im Publikum einen beachtlichen Teil des Abends in Anspruch nahm. Gewonnen haben Sven und der Bär, den ich auch deutlich am sympatischsten fand.

Daumen Hoch!
Geschrieben von garvin in Media um 09:31 | Kommentare (4) | Trackbacks (0)
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Inception

Wo ich die letzten Tage dieses Blog etwas befülle, wäre es wohl eine Schandtat nicht auch noch in ein paar Sätzen auf Inception einzugehen.

Christopher Nolan, derzeitiger Hollywood's Darling (Batman, Memento), darf in diesem Film eine lang ausgeklügelte (lies: selbst geschriebene) Geschichte über den Traum-Extraktor Cobb (Leonardo DiCaprio) erzählen.

Mit einem nicht näher relevanten Gerät schafft Cobb und sein Team, in die Träume seiner Zielpersonen einzudringen, in deren Unterbewusstsein zu wüten und Informationen zu wirtschaftsspionieren. Bei einem dieser Aufträge bietet ihm ein einflussreicher Industrieller einen Deal an: Cobb's Exilierung in Amerika (wo seine Kinder noch leben) soll rückgängig gemacht werden, und im Gegenzug muss Cobb bei einem Erz-Konkurrenten in den Traum eindringen. Und dort anstelle Informationen zu extrahieren welche zu pflanzen. Diese Meisterleistung der Inception (Eingebung) ist der heilige Grahl in Cobb's Profession.

Also stellt er in fröhlicher Oceans 4711-Manier sein Team von Profis zusammen, um die gestellte Aufgabe zu meistern...
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Geschrieben von garvin in Kino / Video um 09:12 | Kommentar (1) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 31. August 2010

The Killer Inside Me

Bei The Killer Inside Me berichtet der Einzelgänger und Sheriff Lou (Casey Affleck) von seinem Leben in einer texanischen Kleinstadt der '50er. Geleitet von Schmiergeldschiebereien, Prostituierten und einem mysteriösen Unfall seines Stiefbruders schliddert Lou so durch seinen Alltag, und kommt an dem ein oder anderen Mord nicht vorbei.

Mehr storyrelevantes ohne Spoiler zu erzählen ist schon fast unmöglich. Insgesamt ist der Film auch eher stimmungs- als handlungsgeleitet, schon eher im Stil der Coens, wenn auch deutlich explizit brutaler. Grundsätzlich merkt man dem Film auch sehr deutlich an, dass er von einem Buch abgeleitet ist.

Die 50er-Jahre Atmosphäre kommt durch diverse Kulissen sehr gut rüber, und es ist mal ein anderes Setting für einen Film Noire ähnlichen Streifen. Der Film steht und fällt mit Casey Afflecks gekonnter Portraitierung eines Soziopathen in Reinform.

Bei den Morden, die hier gezeigt werden, war ich doch häufig so angewidert dass ich kaum hinsehen wollte. Und das, wo ich auch bei Saw-Streifen sonst stets den "Film dahinter" sehe. Das hier gezeigte wirkt so erschreckend authentisch, und beängstigend vertont, dass man einfach nur auf das Geschehen starrt und sich fragt, ob man nun eine Erkenntnis dadurch erlangen soll.

Im späteren Verlauf des Films mangelt es mir zu sehr an Motivation und Moral für den Zuschauer, ich bin mir unschlüssig was der Film mir sagen wollte. Es wäre wohl interessant mal das Buch zu lesen um zu sehen, ob hier (unterschwellig?) noch mehr "Denouement" vorhanden ist als im Film.

Nichts für zarte Nerven, aber schauspielerisch und filmisch recht anspruchsvoll umgesetzt. 7/10 IMDB-Punkte.
Geschrieben von garvin in Kino / Video um 09:19 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Freitag, 27. August 2010

Toy Story 3, Salt

Ich glaube, ich war schon ewig nicht mehr zweimal in einer Woche im Kino. Anfang der Woche mit dem Lieblingsfreundeskreis in Toy Story 3 (3D), und gestern in Salt.

Als großer Toy-Story Fan war ich vom dritten Teil etwas enttäuscht. Die Storyline war aus den ersten beiden Teilen zusammengeklaubt, und etwas uninspiriert. Die Kerngeschichte um "böse Faschisten-Spielzeuge" fand ich nicht so unterhaltsam. Die 3D-Effekte waren die 3D-Brillenschwere kaum wert, und die deutsche Synchro mit dem Bully-Team ging für mich garnicht klar. Dennoch gibt es schlechtere Animationsfilme, aber begeistert hat mich der Film nicht. Gerade die End-Auflösung war mir sehr Pixar-untypisch, und die von mir so geschätzte Pixar-Moral bleibt auch ziemlich auf der Strecke.

Schlimmer war allerdings Salt gestern abend. Ursprünglich hatte ich aufgrund diverse Vorschusslorbeeren (Ebert, Slashfilm) recht hohe Erwartungen:

But Salt knows exactly what it wants to be: a pure, simple, over-the-top, balls-to-the-wall action thriller

Grundsätzlich trifft das zu, man hätte den Satz allerdings ergänzen müssen um "with a shitload of convoluted, diverging and lifeless storylines and characters". Aber zurück zum Plot: Evelyn Salt ist eine toughe CIA-Agentin, die von einem russischen Agenten als Doppelagentin dahingestellt wird. In Sorge um ihren Mann, der in die Affäre hineingezogen werden könnte, versucht sie nun dem CIA zu entkommen und dem russischen Spionageuntergrund zuvorzukommen in deren Plan, den russischen Präsidenten zu töten.

So, oder so ähnlich.

Was folgt ist eine Hetzjagd auf, mit und von Salt - die vor allem den Zuschauer immer einen Schritt hinter dem Plot hinterherlaufen lässt, und versucht dem voraussehbaren Twist zu entkommen.

Ab der 10. Minute wurde mir auch klar, dass ich mangelnde Recherchearbeit geleistet habe: Salt stammt aus der Feder von Kurt "Wimmsy" Wimmer, dem wir so Werke wie Ultraviolet und Equilibrium zu verdanken haben. Nun gut, letztgenannter war garnicht so schlecht - aber Salt ist de facto nur eine weitere Version von Ultraviolet und auch ähnlich strukturiert wie Aeon Flux.

Muntere Actioneinlagen zum Selbstzweck, mit einer Hauptakteurin die flacher nicht sein könnte. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Angelina Jolie anzusehen ist furchteinflössend und erinnert mich an den Kartoffelkopf aus Toy Story 3, als er nur aus einem Abschminkpad besteht. Viel! Zu! Dürr! Ekelhaft. Schade eigentlich, denn im auch etwas hirnrissigen Wanted gefiel sie mir noch ganz gut.

Die letzte halbe Stunde von Salt sorgte bei mir nur für konstantes Facepalming aufgrund der obskuren, fehlgeleiteten Story mit halbgaren Charakteren, für die man als Zuschauer keinen Deut empfinden kann.

Toy Story 3: 7/10 IMDB-Punkte
Salt: 3/10 IMDB-Punkten
Geschrieben von garvin in Kino / Video um 11:44 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 3. Juli 2010

Hauppauge WinTV7 aero auf Netbook installieren

Für mein Netbook habe ich einen günstigen USB-DVB-T-Receiver gekauft, die WinTV aero. Leider ließ sich die Software nicht auf dem Netbook durch einfaches kopieren der Dateien auf der mitglieferten CD installieren, weil es nach Original-CD verlangte. Bei einem Netbook natürlich nicht ganz so easy.

Eine kurze Recherche im Netz brachte keine Ergebnisse, also hier meine Lösung:

1. Auf einem Rechner mit CD-Laufwerk mittels isorecorder ein ISO-Image der Original-CD erstellt
2. Auf dem Netbook Daemon Tools installiert
3. Auf dem Netbook das ISO mittels Daemon Tools gemounted, und siehe da, alles wird erkannt. Auch das Update.

Fazit übrigens: Das Netbook (Samsung NC10, Atom) hat genügend Power, um DVB-T flüssig zu decoden. Akkulaufzeit dann allerdings nur 2,5 statt 4 Stunden.
Geschrieben von garvin in Blafasel um 13:11 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 1. Juni 2010

Was vom Spielefrühling übrig blieb...

Bei dem schlechten Wetter in den letzten Monaten bleibt einem ja kaum etwas anderes übrig, als im Wohnzimmer zu versauern, während die Freundin ihrem Studium fröhnt.

Es hat sich eine ganze Menge an Spielen angestaut, die ich zwar durchgespielt habe, aber hier noch garnicht erwähnt. So kann das natürlich nicht bleiben.

Es folgt ein Kurzabriss zu: Darksiders, Bioshock 2, Bayonetta, God of War 3, Ratchet & Clank: A Crank in Time, Left 4 Dead 2, Splinter Cell: Conviction, Colin McRae Dirt 2, Ghostbusters, Super Mario Galaxy 2, Red Dead Redemption.
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Geschrieben von garvin in Spiele um 08:27 | Kommentare (3) | Trackbacks (0)
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Freitag, 21. Mai 2010

I feel Flattrd

Isotopp hat auf seinem Blog von flattr berichtet. Das war für mich der tipping point, um mich auch selbst ernsthaft mit flattr zu beschäftigen, das derzeit behypt wird.

Flattr ist eine Social-Micropayment-Service, auf dem man ein Budget verwalten kann, das anderen Leuten (und auch einem selbst) zu Gute kommen kann, die kostenlosen Content produzieren. Wie der Dienst schon selbst sagt, es ist etwas zum Liebe zurückzugeben. Solche hehren Weltverbesserungsziele unterstütze ich immer gerne.

Daher habe ich auch für Serendipity ein Flattr-Plugin gebastelt, dass nun auch hier zum Einsatz kommt. Wer es gerne benutzen will findet es beim üblichen Verdächtigen Spartacus. Man kann damit pro Eintrag bestimmen ob ein Eintrag geflattrt werden soll, mit welchen Attributen etc.

Mehr zu dem Plugin gibt es im s9y blog.
Geschrieben von garvin in PHP / Software um 09:17 | Kommentare (5) | Trackbacks (2)
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Montag, 10. Mai 2010

Serendipity 1.5.3 - Sicherheitsfix

Stefan Esser, Rächer der Exploitierten, Injection-Schnüffler Extraordinaire und Fiebertraum aller Entwickler hat im Rahmen des diesjährigen Month of PHP Security mal wieder zugeschlagen, und unter anderem eine größere Sicherheitslücke in Xinha gefunden.

Xinha ist ein WYSIWYG-Editor, der angenehm komfortabel ist und dessen Vorgänger htmlarea seit Urzeiten in Serendipity integriert war. In Version 1.4 haben wir den Umzug auf Xinha gemacht, der mittlerweile einiges an neuen und coolen Features bietet. Viele davon nutzt Serendipity garnicht unbedingt, und das wurde uns jetzt zum Verhängnis.

Ein Sicherheitsleck in deren Plugin-API ermöglicht die Übermittlung von dynamischen Parametern zur Konfiguration des Xinha-Backends, das unter anderem das ImageManager und ExtendedFileManager-Plugin einsetzt. Diese PHP-Dateien sind auch leider extern aufrufbar, und ermöglichen den Upload von beliebigem PHP-Code.

Klingt ätzend, ist es auch. Serendipity's neue Version hat diese Funktionalität nun kurzerhand deaktiviert, und alle Serendipity-Nutzer sind aufgefordert entweder auf 1.5.3 zu aktualisieren oder kurzerhand die Datei htmlarea/contrib/php-xinha.php zu löschen. Wenn das Xinha-Team den Bug etwas genauer inspiziert und behoben hat, wird es sicher nochmal einen korrekteren Fix als unseren geben.

Bitte weitersagen, schnell fixen, und Stefan für das Finden danken. Nur durch derartigen, unermüdlichen Einsatz werden OpenSource-Systeme im täglichen Einsatz sicherer, und die Entwickler sensibler auf derartige Lücken hingewiesen. Auch wenn solche Lücken kurzfristig immer weh tun, derartige Full Disclosures sind unabdingbar. Danke, Stefan!
Geschrieben von garvin in PHP / Software um 13:37 | Kommentare (0) | Trackback (1)
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  • @AndiH Fein. Besser so als garnich, darf ich dann nur nich verpassen. :-)09.09 20:09
  • @AndiH - gibts von dir diesen Monat Reviewrundschlag zu neuen Pilots/1x01's? :)09.09 17:09
  • Hihi. Katzenberger mit 4 Augenbrauen sieht aus wie'n Klingone.08.09 21:09
  • Hrmpf, schade. Der Plan das neue ipod auch zum fotografieren zu nutzen scheitert an der Auflösung von knapp nem halben(!) Megapixel.08.09 20:09
  • Wär ja auch zu schön gewesen wenn Apple mein ipod Touch 4 tatsächlich innerhalb der angegebenen Versandzeit versandt hätte.08.09 20:09
  • Irgendwie ist das neue Thunderbird eher unübersichtlicher geworden als vorher. Jetzt Dopplung von Filtern, Buttons etc...08.09 20:09
  • Schlaflos, aber nicht schnarchlos, in Köln. Akku noch 20 Minuten, dann Zwangslangeweile. I'm with Grippe.07.09 22:09
  • @arzt dreht da ein bot bei dir durch? AndroidApp/spon flood07.09 12:09
  • @Eay alles klar. Am besten warten wir die ersten Testberichte ab und schauen mal wo man am besten ordert.06.09 19:09
  • @Eay wenn du einen importierst mach ich mit :)06.09 18:09

Kommentare

Karsten zu Poetry Slam "Reim Fire"
Di, 07.09.2010 19:58
*Und eben da liegt ein weiterer Kritikpunkt: Es handelt sich eben nicht immer um Poesie. Sondern gerade bei den "lustige [...]
Vic zu Poetry Slam "Reim Fire"
Di, 07.09.2010 19:32
Ich finds ja gar nicht schlecht, dass Poesie auf diese Weise wieder Teil der Populärkultur wird und eben NICHT immer so [...]
EmmJay zu Metroid: Other M Review
Mo, 06.09.2010 20:12
*Von nicht mitlesen kann überhaupt nicht die Rede sein. Nur halt selektiv und so. :-p
Alexander M. Turek zu Metroid: Other M Review
So, 05.09.2010 19:56
*Also, die Empfehlung mit Metroid Fusion ist durchaus ernst gemeint. Deinen Exploration-Backtracking-Drang kannst du dor [...]
Garvin zu Metroid: Other M Review
So, 05.09.2010 16:55
*Schön, aber auch bedauernswert, dass Du mir zustimmst. Habe vorhin extra nochmal 100% completion gespielt, tatsächli [...]

Über mich

Ich heiße Garvin Hicking, wohne in Köln und bin alt genug um ein Blog führen zu dürfen. Derzeit arbeite ich als Webentwickler bei Faktor E, bin gelegentlich selbständig tätig und arbeite mit PHP, (My)SQL und XHTML/ XML/ CSS/ JavaScript.

Meine Freizeit nutze ich zur Entwicklung von Serendipity und phpMyAdmin - und (nicht nur) wenn ich genug von Computer habe, genieße ich das Leben mit meiner Freundin Emba im Kino, hinter der Fotokamera, daheim oder bei unseren Freunden. Und ein Gesicht habe ich auch:
Garvin Hicking
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Zend Certified PHP Engineer

Legasthenie-Info

Dieses Blog strotzt vor Komma-Fehlern. Ich bekenne eigenständig, öffentlich und freiwillig im Vollbesitz meiner geistigen und Halbbesitz meiner ortographischen Fähigkeiten, auf diese Fehlern zu bestehen und erkläre, der neuen Deutschen Rechtschreibung bisher nicht anheim gefallen zu sein. Wer zusätzliche Fehler findet, darf sie ebenfalls behalten. :-)

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