Mein Filmwochenende rundete Soderbergh's Film
Full Frontal ab.
Dieser eher experimentelle Film zeigt pseudo-dokumentarisch die miteinander verwobenen und verworrenen Beteiligten an einem Film. Full Frontal ist beinahe durchgehend im Amateur-Drehstil gehalten und mit Kommentaren bzw. Interviews der Darsteller aus dem Off kombiniert.
Jeder der Charaktere, die filmisch reale Personen darstellen sollen hat dabei die ein oder andere Macke, die im Verlauf der eher nicht vorhandenen Zufallshandlung mehr oder weniger offensichtlich werden.
Mehr oder weniger habe ich den Film langweilig gefunden. Zwar sind die Charakterisierungen durchaus Soderbergh-typisch gut geraten, und tiefgreifend - konnten mich aber im Kontext eines "Real-Dramas" wenig überzeugen. Generell bin ich kein Freund von Hobbyfilmen, und kann nur selten über solche Aufnahmequalität wegsehen, daher war ich von Anfang an ziemlich misslich gestimmt.
Wer nachts gerne Filme bei Arte sieht, hat hier aber vielleicht seinen Spaß. Bei mir bleiben nur
3 IMDB-Punkte übrig.