
Das
Geheime Fenster ist eine klassische Steven King Psychothriller-Adaption.
Der Schriftsteller Mort Rainey (
Johnny Depp) hat sich von seiner Frau getrennt, nachdem diese in einer krieselnden Ehe fremdgegangen ist. Er zieht sich auf seine kleine Hütte zurück und kommt mit der ganzen Situation nicht zurecht. Hinzu kommt, dass plötzlich ein Fremder namens John Shooter an seiner Hütte auftritt und behauptet, Mort hätte eine Geschichte von ihm geklaut und veröffentlicht.
Rund um diese Plagiatisierungs-Geschichte entwickelt sich eine merkwürdige Konstellation um Mort, seiner Ex-Frau und dem immer merkwürdiger werdenden Verhalten des Schriftstellers...
Das Geheime Fenster steht und fällt mit der schauspielerischen Leistung Johnny Depps. Der Film ist quasi eine One-Man-Show in sehr enger Umgebung, beinahe schon ein Theaterstück. Alles handelt vom Erleben Mort Raineys und dem mysteriösen Shooter - und läuft natürlich auf ein genretypisches Ende hinaus.
Und Johnny Depp spielt seine Rolle brilliant, aber ich bin da wohl auch sehr subjektiv, da ich die meisten seiner Filme hervorragend finde. Johnny bringt den exzentrisch-introvertierten Mort sehr gut rüber und erweitert den Charakter mit seinen typischen eigenen Zügen.
Das Motiv des Films erahnt man zwar sehr schnell, aber es gibt viele kleine Details, die den Film interessant und besonders machen. Da kann ich nur das Making Of empfehlen, das hebt den Film nochmal um einiges an. Mir hat er ausgesprochen gut gefallen, daher auch 8 IMDB-Punkte. Für mehr hätte Punkte hätte ich mir etwas mehr Überraschungen/Wendungen gewünscht, die nicht so voraussehbar sind.