Freitag, 21. August 2009
PHP 5.3 update
Heute ein PHP 5.3 update gemacht und danach einige Schwierigkeiten bekommen.
Abgesehen davon, dass PHP 5.3 mit seinen E_DEPRECATEDs mit sich herumschmeißt als seien die im totalen Ausverkauf, hatte ich danach einige Probleme die Anwendungen auf dem Server wieder ans laufen zu kriegen.
Letztlich war das Problem einfach nur, dass die neu aufgespielte php.ini (im Debian-Paket) zwar sessions konfiguriert, aber keinen default session.save_path gesetzt hat. Darauf aufsetzende Anwendungen haben also alle gedacht sie könnten Sessions nutzen, obwohl nirgends etwas geschrieben wurde.
Das nur mal so als Memo an mich.
Abgesehen davon, dass PHP 5.3 mit seinen E_DEPRECATEDs mit sich herumschmeißt als seien die im totalen Ausverkauf, hatte ich danach einige Probleme die Anwendungen auf dem Server wieder ans laufen zu kriegen.
Letztlich war das Problem einfach nur, dass die neu aufgespielte php.ini (im Debian-Paket) zwar sessions konfiguriert, aber keinen default session.save_path gesetzt hat. Darauf aufsetzende Anwendungen haben also alle gedacht sie könnten Sessions nutzen, obwohl nirgends etwas geschrieben wurde.
Das nur mal so als Memo an mich.
Mittwoch, 12. August 2009
Serendipity Linktrimmer
Andy wollte gerne einen eigenen Linktrimmer, um so etwas wie TinyURL, Tr.Im und Bit.ly lokal abzubilden. Das hat Sinn, denn wie man just an Tr.im gesehen hat, kann ein derartige Service jederzeit ausfallen und die liebgewonnenen URLs töten. Da ist man in manchen Fällen also lieber selber für seine Daten und Backups verantwortlich.
Eigentlich wäre es ein leichtes, ein dediziertes PHP-Script dafür aufzusetzen. Aber weil ich sowas auch gerne haben wollte und es eine 30-Minuten-Fingerübung wäre, habe ich es als Serendipity-Plugin implementiert.
Das Plugin kümmert sich darum, ein Kürzungsinterface direkt im Backend vom Blog einzubinden, und auch als zusätzlicher Button beim Erstellen von Blog-Einträgen. In der Eingabemaske trägt man die zu kürzende URL ein, ggf. optional den eigenen Hash, klickt auf den Go-Button und erhält einen Link zum eigenen Blog zurück, der dann auf die eingebene URL per 301 Redirect weiterleitet.
Die Links werden automatisch durchnummeriert (sind daher also auch "iterierbar" durch Besucher) udn mit meinem Base62-Verfahren gekürzt. Aus einer Zahl wie "10" wird daher "A", aus "61" wird "y" - und bis die URL also lang wird, hat man viele Links gesammelt.
Das ist derzeit alles noch sehr grob und für meine/Andys Bedürfnisse geschnitzt. Aber vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen. Denkbar wäre in einer weiteren Ausbaustufe noch eine Art bookmarklet für noch einfachereres wandeln - das sind nämlich derzeit Komforts, die man sich bei der Nutzung von externen Diensten noch erkauft.
Vielleicht wäre es später auch noch nett, das Plugin mit dem tollen Twitter-Plugin von Grischa zu verheiraten, um die Links mit dem eigenen Trimmer zu kürzen. Das wiederum macht aber dann Tweetbacks schwerer. Naja, das Leben ist ein ständiger Kompromiss.
Das Plugin liegt derzeit als serendipity_event_linktrimmer im Spartacus-CVS und kann hier runtergeladen werden:http://php-blog.cvs.sourceforge.net/php-blog/additional_plugins/serendipity_event_linktrimmer, ein ZIP-Archiv für besonders hastige habe ich temporär auf meinen Server geladen. Auf meinem Server regelt eine zusätzliche .htaccess dann die Weiterleitung von Links im Stammverzeichnis auf meine s9y-Installation.
Meinungen?
Eigentlich wäre es ein leichtes, ein dediziertes PHP-Script dafür aufzusetzen. Aber weil ich sowas auch gerne haben wollte und es eine 30-Minuten-Fingerübung wäre, habe ich es als Serendipity-Plugin implementiert.
Das Plugin kümmert sich darum, ein Kürzungsinterface direkt im Backend vom Blog einzubinden, und auch als zusätzlicher Button beim Erstellen von Blog-Einträgen. In der Eingabemaske trägt man die zu kürzende URL ein, ggf. optional den eigenen Hash, klickt auf den Go-Button und erhält einen Link zum eigenen Blog zurück, der dann auf die eingebene URL per 301 Redirect weiterleitet.
Die Links werden automatisch durchnummeriert (sind daher also auch "iterierbar" durch Besucher) udn mit meinem Base62-Verfahren gekürzt. Aus einer Zahl wie "10" wird daher "A", aus "61" wird "y" - und bis die URL also lang wird, hat man viele Links gesammelt.
Das ist derzeit alles noch sehr grob und für meine/Andys Bedürfnisse geschnitzt. Aber vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen. Denkbar wäre in einer weiteren Ausbaustufe noch eine Art bookmarklet für noch einfachereres wandeln - das sind nämlich derzeit Komforts, die man sich bei der Nutzung von externen Diensten noch erkauft.
Vielleicht wäre es später auch noch nett, das Plugin mit dem tollen Twitter-Plugin von Grischa zu verheiraten, um die Links mit dem eigenen Trimmer zu kürzen. Das wiederum macht aber dann Tweetbacks schwerer. Naja, das Leben ist ein ständiger Kompromiss.
Das Plugin liegt derzeit als serendipity_event_linktrimmer im Spartacus-CVS und kann hier runtergeladen werden:http://php-blog.cvs.sourceforge.net/php-blog/additional_plugins/serendipity_event_linktrimmer, ein ZIP-Archiv für besonders hastige habe ich temporär auf meinen Server geladen. Auf meinem Server regelt eine zusätzliche .htaccess dann die Weiterleitung von Links im Stammverzeichnis auf meine s9y-Installation.
Meinungen?
Montag, 3. August 2009
IMAP-Server als Client / Proxy?
Ich hätte da gerne ein Stück Software, was für mich IMAP-Konten unterschiedlicher Server als "virtuellen" Unterordner eines unabhängigen IMAP-Servers mappt.
Oder verbose formuliert:
Ich habe einen lokalen Courier IMAP Server auf meinem Heimserver. Der enthält mein maildir, dass via fetchmail mehrere POP-Accounts abgreift, die ich dann einfach via IMAP gruppiert darstellen kann.
Da ich jetzt einen Kollegen mit zwei Mailaccounts urlaubsmäßig vertrete, möchte ich dessen Mails (IMAP-Konto) gerne in meinen Master-Account reinziehen. Da aber auch andere Kollegen sein Mailfach abrufen, darf ich die Mails nicht beim Abruf löschen - und vor allem sollte der "Gelesen"-Status bei Abruf egal welcher Person beibehalten werden. Wenn ich z.b. Mails lese oder Spam lösche, sollen die anderen Kollegen das nicht auch nochmal tun müssen.
Daher kann ich nicht einfach per fetchmail auch noch den IMAP-Account abrufen, denn wenn ich dann die Mails lokal bei mir lese werden sie auf dem Remote-Server ja nicht als gelesen markiert.
Am coolsten stelle ich mir einen virtuellen IMAP-Folder vor, der dann nicht in meinem ~maildir/ liegt, sondern bei jedem Aufruf quasi die IMAP-Kommandos an den remote Server weiterleitet. Mein Googlen hat leider nichts derartiges hervorgebracht, aber ich bin überzeugt dass die Grundidee was ziemlich cooles sein könnte.
Technisch sollte das vielleicht auch nicht so schwer sein, da das ganz ja quasi nur ein Proxy ist, der die Client-Request und Remote-Server-Response 1:1 an den Client weitergibt. Es gibt zwar IMAP Proxy-Software, aber die integriert sich halt nicht innerhalb meines normalen IMAP-Servers.
Ziel soll halt sein, alles auf meinem iphone mit einem einzigen Server lesen und synchen zu können.
Geht das, gibt's das?
Oder verbose formuliert:
Ich habe einen lokalen Courier IMAP Server auf meinem Heimserver. Der enthält mein maildir, dass via fetchmail mehrere POP-Accounts abgreift, die ich dann einfach via IMAP gruppiert darstellen kann.
Da ich jetzt einen Kollegen mit zwei Mailaccounts urlaubsmäßig vertrete, möchte ich dessen Mails (IMAP-Konto) gerne in meinen Master-Account reinziehen. Da aber auch andere Kollegen sein Mailfach abrufen, darf ich die Mails nicht beim Abruf löschen - und vor allem sollte der "Gelesen"-Status bei Abruf egal welcher Person beibehalten werden. Wenn ich z.b. Mails lese oder Spam lösche, sollen die anderen Kollegen das nicht auch nochmal tun müssen.
Daher kann ich nicht einfach per fetchmail auch noch den IMAP-Account abrufen, denn wenn ich dann die Mails lokal bei mir lese werden sie auf dem Remote-Server ja nicht als gelesen markiert.
Am coolsten stelle ich mir einen virtuellen IMAP-Folder vor, der dann nicht in meinem ~maildir/ liegt, sondern bei jedem Aufruf quasi die IMAP-Kommandos an den remote Server weiterleitet. Mein Googlen hat leider nichts derartiges hervorgebracht, aber ich bin überzeugt dass die Grundidee was ziemlich cooles sein könnte.
Technisch sollte das vielleicht auch nicht so schwer sein, da das ganz ja quasi nur ein Proxy ist, der die Client-Request und Remote-Server-Response 1:1 an den Client weitergibt. Es gibt zwar IMAP Proxy-Software, aber die integriert sich halt nicht innerhalb meines normalen IMAP-Servers.
Ziel soll halt sein, alles auf meinem iphone mit einem einzigen Server lesen und synchen zu können.
Geht das, gibt's das?
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