Montag, 20. August 2007
Tschö Bandit, Hallo FeedDeemon
Mein allererster RSS-Feedreader war der C#-basierte Sharpreader. In meiner Erinnerung immer noch der einfachste, übersichtlichste Reader, der aber leider schnell aufgrund mangelnder Featuritis von meiner Platte gestoßen wurde.
Danach folgte RSS-Bandit, dem ich gut 3 Jahre treu geblieben bin. Seit der letzten Version war ich jedoch schockiert über die eingebrochene Performance: Den Banditen zu steuern artete in eine Slideshow aus. Zugegeben, mit meinen gut 100 Feeds bin ich auch stark am Limit.
Am Wochenende habe ich den Bandit auf dem Notebook eingesetzt, das mit 512MB RAM eh relativ schwachbrüstig ist. Der Wechsel von einem Newsitem zum nächsten dauerte geschlagene 3-4 Sekunden, mit einem Speicherbedarf von 120MB RAM - unvertretbar!
Also habe ich dem FeedDemon von Nick Bradbury eine neue Chance gegeben. Damals empfand ich den FeedDemon als pure Bloatware: Überfrachtet mit Funktionen, und die tolle Übersicht fand ich einfach chaotisch und unstrukturiert.
Mein neuer Blick auf die Software könnte unterschiedlich nicht sein: Wie genial schnell die Oberfläche reagiert. Die Integration mit NewsGator Online klappt mit meinem 3 PCs tadellos. Die Ansichten sind anpassbar, die Keyboard-Shortcuts genau an meine Wünsche belegbar. Ich bin einfach geflasht. Dafür werde ich nach Ablauf des 30-Tage-Tests wohl sehr gerne die 29 Dollar zahlen. Prima Ding.
Danach folgte RSS-Bandit, dem ich gut 3 Jahre treu geblieben bin. Seit der letzten Version war ich jedoch schockiert über die eingebrochene Performance: Den Banditen zu steuern artete in eine Slideshow aus. Zugegeben, mit meinen gut 100 Feeds bin ich auch stark am Limit.
Am Wochenende habe ich den Bandit auf dem Notebook eingesetzt, das mit 512MB RAM eh relativ schwachbrüstig ist. Der Wechsel von einem Newsitem zum nächsten dauerte geschlagene 3-4 Sekunden, mit einem Speicherbedarf von 120MB RAM - unvertretbar!
Also habe ich dem FeedDemon von Nick Bradbury eine neue Chance gegeben. Damals empfand ich den FeedDemon als pure Bloatware: Überfrachtet mit Funktionen, und die tolle Übersicht fand ich einfach chaotisch und unstrukturiert.
Mein neuer Blick auf die Software könnte unterschiedlich nicht sein: Wie genial schnell die Oberfläche reagiert. Die Integration mit NewsGator Online klappt mit meinem 3 PCs tadellos. Die Ansichten sind anpassbar, die Keyboard-Shortcuts genau an meine Wünsche belegbar. Ich bin einfach geflasht. Dafür werde ich nach Ablauf des 30-Tage-Tests wohl sehr gerne die 29 Dollar zahlen. Prima Ding.
Donnerstag, 16. August 2007
Helft beim Sortieren von Serendipity-Plugins
Wie schon einmal im Serendipity Blog angekündigt, versucht der Usability-Experte Joachim Harloff derzeit, die Übersicht der vielen Serendipity-Plugins zu vereinfachen und zugänglicher zu machen.
Dafür braucht er die Hilfe von intelligenten und freundlichen Personen, die garnicht mal zwingend Serendipity benutzen müssen (wobei das durchaus hilfreich wäre...). Ursprünglich wollte er sich mit diesen Benutzer treffen, das stellte sich jedoch als etwas komplexer heraus. Daher hat er nun eine kleinere, textbasierte Version davon erstellt.
Diese könnt ihr unter http://www.softuse.com/serendipity_sorting.zip herunterladen. Es enthält ausführliche Anweisungen, und bei Fragen könnt ihr Joachim jederzeit kontaktieren.
Joachim schätzt den Aufwand für den Fragebogen auf ungefähr 1,5 Stunden. Ihr könnt dabei maßgeblich helfen, Serendipity's Usability in diesem Bereich zu stärken, also nehmt bitte Teil. Ab dem 8. September möchte er die Fragebogen gerne auswerten.
UPDATE: Online-Version der Umfrage verfügbar!
Dafür braucht er die Hilfe von intelligenten und freundlichen Personen, die garnicht mal zwingend Serendipity benutzen müssen (wobei das durchaus hilfreich wäre...). Ursprünglich wollte er sich mit diesen Benutzer treffen, das stellte sich jedoch als etwas komplexer heraus. Daher hat er nun eine kleinere, textbasierte Version davon erstellt.
Diese könnt ihr unter http://www.softuse.com/serendipity_sorting.zip herunterladen. Es enthält ausführliche Anweisungen, und bei Fragen könnt ihr Joachim jederzeit kontaktieren.
Joachim schätzt den Aufwand für den Fragebogen auf ungefähr 1,5 Stunden. Ihr könnt dabei maßgeblich helfen, Serendipity's Usability in diesem Bereich zu stärken, also nehmt bitte Teil. Ab dem 8. September möchte er die Fragebogen gerne auswerten.
UPDATE: Online-Version der Umfrage verfügbar!
Dienstag, 14. August 2007
Das Serendipity Buch
Der Grund, warum es in meinem Blog in letzter Zeit etwas stiller zugeht ist folgender: Ich schreibe mein erstes, eigenes Buch. 
Natürlich geht es dabei um Serendipity: Serendipity - Individuelle Weblogs für Einsteiger und Profis.
Ich wurde vom netten OpenSource-Press Verlag angesprochen, ob ich mir das Schreiben eines derartigen Buches vorstellen konnte. Ich war sehr knapp davor, mit den Worten "Nein, Danke, ist mir zu zeitaufwändig und komplex" abzulehnen. Dann überwog aber der Gedanke, endlich mal ein ganz eigenes Buch schreiben zu können und einen Punkt auf der Lebens-Todo-Liste abhaken zu können.
Relativ schnell war ich mir sicher, dass das Buch das allumfassende und lange fehlende Anwender-Handbuch zu Serendipity werden soll. Mittlerweile stehen bereits einige hundert Seiten Roh-Inhalt, die mithilfe einiger Serendipity-User (ganz großer Dank an dieser Stelle schonmal an Falk!) sicher in Zukunft noch etwas umgefleischt werden.
Da der Verlag mit SVN arbeitet, ist die Zusammenarbeit mit den technischen Lektoren extrem lässig und angenehm. Weniger lässig und angenehm ist aber die Arbeit mit LaTeX. Schon jetzt steht für mich fest, dass ich damit in Zukunft nie wieder etwas zu tun haben möchte - die geschweiften Klammern und notwendigen Escapings treiben mich jetzt schon in den Wahnsinn. In Zukunft hoffe ich, da mal eine vernünftige XML-Alternative benutzen zu können. Großer Vorteil von LaTeX ist jedoch, dass man bereits sehr früh Zwischenschritte als PDF exportieren und lesen kann.
Erscheinungstermin ist das erste Quartal 2008. Ich bin zuversichtlich, dass das Buch pünktlich erscheinen wird.
Donnerstag, 9. August 2007
Liebe Serendipity-Benutzer
Seit fast 4,5 Jahren verbringe ich einen extremen Anteil meiner Freizeit mit der Programmierung und dem Support von Serendipity. Auf die Woche verteilt verbringe ich gut 2-3 Stunden pro Tag(!) damit, Plugins zu entwickeln, die Software zu entwickeln, und jeden Foreneintrag zu lesen und auch zu beantworten.
Das führt dazu, dass ich im Forum mit gut 17.642 (in Worten siebzehntausendsechshundertundzweiunvierzig) Beiträgen einen erheblichen Aufwand dafür treibe, dass keine Frage unbeantwortet bleibt.
Mir macht das extremen Spaß - ich finde es toll, Menschen persönlich zu helfen und empfinde dabei Genugtuung. In einem Interview zu Serendipity schrieb ich einmal, dass dies mein kleiner Beitrag dazu ist, die Welt auf meine Weise zu verbessern. Öfter habe ich kleine Amazon-Geschenke erhalten, die mich immer sehr gefreut haben.
Da der Support von Serendipity so viel Zeit einnimmt, muss ich mich oft anstrengen, meine Support-Kapazitäten zu bündeln. Daher berichte ich in diesem Blog nur recht selten über Serendipity, und verweise auch Anfragen via IRC oder ICQ oder E-Mail immer öfter aufs Forum. Das machte ich nicht aus Bosheit, sondern im Gegenteil dazu, dass Fragen im Forum öffentlich beantwortet werden können und so jedem Besucher helfen können, der später einmal die Suchfunktion benutzen will.
Letzte Woche hatte ich jetzt aber einen Spezialfall. Ich erhielt hier im Blog zu einem Eintrag von Ende 2004 einen Kommentar:
» Vollständiger ArtikelDas führt dazu, dass ich im Forum mit gut 17.642 (in Worten siebzehntausendsechshundertundzweiunvierzig) Beiträgen einen erheblichen Aufwand dafür treibe, dass keine Frage unbeantwortet bleibt.
Mir macht das extremen Spaß - ich finde es toll, Menschen persönlich zu helfen und empfinde dabei Genugtuung. In einem Interview zu Serendipity schrieb ich einmal, dass dies mein kleiner Beitrag dazu ist, die Welt auf meine Weise zu verbessern. Öfter habe ich kleine Amazon-Geschenke erhalten, die mich immer sehr gefreut haben.
Da der Support von Serendipity so viel Zeit einnimmt, muss ich mich oft anstrengen, meine Support-Kapazitäten zu bündeln. Daher berichte ich in diesem Blog nur recht selten über Serendipity, und verweise auch Anfragen via IRC oder ICQ oder E-Mail immer öfter aufs Forum. Das machte ich nicht aus Bosheit, sondern im Gegenteil dazu, dass Fragen im Forum öffentlich beantwortet werden können und so jedem Besucher helfen können, der später einmal die Suchfunktion benutzen will.
Letzte Woche hatte ich jetzt aber einen Spezialfall. Ich erhielt hier im Blog zu einem Eintrag von Ende 2004 einen Kommentar:
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