Montag, 13. November 2006
Need for Speed: Carbon und die Abzockerei
Bei meinem Ausflug in den Kölner Saturn am Samstag fielen mir die Stapel von Need for Speed: Carbon-PS2-Spielehüllen auf. Noch mehr fiel mir der Preis auf: 39,99 Euro für ein aktuelles EA-Spiel sieht man ja selten. Obwohl mir der Vorgänger-Teil Most Wanted eher missfiel, fühlte ich kurz die Versuchung zu dem Preis einfach Carbon zu kaufen.
Bis mein Blick auf die COLLECTOR'S Edition fiel.
"Was kann man denn bei NFS großartig collecten", war mein erster Gedanke. Kleine Plüschautos, Aufziehbrüste oder kleine Tuningteile?
En contraire, mon capitaine. In der Collector's Edition befinden sich spielzentrale Goodies wie:
Bis auf letzteres sind das alles Dinge, die sogar auf der Hülle der Verpackung als "verschaffe Dir Spielvorteile gegenüber deinen Mitstreitern" angepriesen werden.
Und das alles zum unverbindlichen Vorzugspreis von 64,99 Euro.
Da frage ich mich, ob die Marketingfrizzen von EA noch unter uns sind. Bonus-Features haben ja schon immer Spieler hinter dem Ofen des Geldtresors hervorgelockt, aber so eine Dreistigkeit gegenüber den Käufern der normalen Edition ist nicht mehr feierlich.
Wenn ich schon 40 Euro für ein Spiel auf die Kasse lege, dann erwarte ich dafür auch Vollpreis-Content. So eine Billig-Edition wäre okay gewesen, wenn man die Collector's Edition als "Normal" verkauft, und die Normale als "Low-Budget". Und dann den Preis für diese Version auch bitte unter 30 Euro drückt.
Und da klagen die Firmen über Raubkopiererei? Go figure.
Zwar sind Videospiel-Verkaufszahlen noch stark im Kommen und gehen weg wie warme Semmeln - aber lange wird das nicht bleiben, wenn die Publisher auf solchen Wegen sich der Musik- und Filmindustrie annähern.
Ich freue mich schon auf die PS3 und First-Tier-Publisher die ihre Spiele für avisierte 79 Euro verkaufen. Vielleicht merkt der Konsument ja doch irgendwann mal, welche Marktmacht er eigentlich hat, und was er mit seinem Konsum und seiner Nachfrage alles kontrollieren kann, wenn er seine Stimme auch konsumtechnisch Gehör verleiht.
Macht nicht mit bei solchen Abzockereien, spielt lieber GTR2 oder kauft Budget-Varianten von DTM3. Beides auch sicher unter dem Strich schönere Spiele.
Bis mein Blick auf die COLLECTOR'S Edition fiel.
"Was kann man denn bei NFS großartig collecten", war mein erster Gedanke. Kleine Plüschautos, Aufziehbrüste oder kleine Tuningteile?
En contraire, mon capitaine. In der Collector's Edition befinden sich spielzentrale Goodies wie:
- Drei neue Autos
- Zehn speziell getunte Wagen
- Sechs neue Rennen
- Zehn exklusive Vinyl-Sets
- Bonus-DVD mit "Hinter den Kulissen"-Material von der Entwicklung des Spiels
Bis auf letzteres sind das alles Dinge, die sogar auf der Hülle der Verpackung als "verschaffe Dir Spielvorteile gegenüber deinen Mitstreitern" angepriesen werden.
Und das alles zum unverbindlichen Vorzugspreis von 64,99 Euro.
Da frage ich mich, ob die Marketingfrizzen von EA noch unter uns sind. Bonus-Features haben ja schon immer Spieler hinter dem Ofen des Geldtresors hervorgelockt, aber so eine Dreistigkeit gegenüber den Käufern der normalen Edition ist nicht mehr feierlich.
Wenn ich schon 40 Euro für ein Spiel auf die Kasse lege, dann erwarte ich dafür auch Vollpreis-Content. So eine Billig-Edition wäre okay gewesen, wenn man die Collector's Edition als "Normal" verkauft, und die Normale als "Low-Budget". Und dann den Preis für diese Version auch bitte unter 30 Euro drückt.
Und da klagen die Firmen über Raubkopiererei? Go figure.
Zwar sind Videospiel-Verkaufszahlen noch stark im Kommen und gehen weg wie warme Semmeln - aber lange wird das nicht bleiben, wenn die Publisher auf solchen Wegen sich der Musik- und Filmindustrie annähern.
Ich freue mich schon auf die PS3 und First-Tier-Publisher die ihre Spiele für avisierte 79 Euro verkaufen. Vielleicht merkt der Konsument ja doch irgendwann mal, welche Marktmacht er eigentlich hat, und was er mit seinem Konsum und seiner Nachfrage alles kontrollieren kann, wenn er seine Stimme auch konsumtechnisch Gehör verleiht.
Macht nicht mit bei solchen Abzockereien, spielt lieber GTR2 oder kauft Budget-Varianten von DTM3. Beides auch sicher unter dem Strich schönere Spiele.
Donnerstag, 9. November 2006
Nintendo Wii bei Amazon vorbestellbar
[x] Been there, done that, got the Wii.
So zumindest meine Wunschvorstellung. Vor 20 Minuten hat Amazon eine E-Mail rausgeschickt über die Vorbestellbarkeit der Nintendo Wii.
Die Stückzahl sei stark begrenzt, und ich hoffe ich bin noch rechtzeitig dabei. Twilight Princess wurde natürlich auch in den Warenkorb gepackt.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie das weiter läuft. Ist nämlich die erste Vorbestellung, die ich jemals bei irgendwem für irgendwas getätigt habe. Ich hüpfe dann gedanklich meinem Dezember-Urlaub entgegen.
So zumindest meine Wunschvorstellung. Vor 20 Minuten hat Amazon eine E-Mail rausgeschickt über die Vorbestellbarkeit der Nintendo Wii.
Die Stückzahl sei stark begrenzt, und ich hoffe ich bin noch rechtzeitig dabei. Twilight Princess wurde natürlich auch in den Warenkorb gepackt.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie das weiter läuft. Ist nämlich die erste Vorbestellung, die ich jemals bei irgendwem für irgendwas getätigt habe. Ich hüpfe dann gedanklich meinem Dezember-Urlaub entgegen.
Sonntag, 5. November 2006
Breitbildspielen?
Demnächst kommt das neue Splinter Cell: Double Agent raus. Praktischerweise habe ich demnächst auch meinen Rest-Urlaub.
Traditionell heißt das, dass also mal wieder ein neuer PC fällig wird.
Derzeit ist meine Kiste mit AMD Athlon64 3000+, MSI K8T Neo und GeForce 6600GT eigentlich garnicht so schlecht ausgestattet, aber am Ende seiner Aufrüstbarkeit dank APG-Grafikkarte. Da ich auch gerne NextGen-Spiele spielen können muss, ist eine neue Grafikkarte aber unabdingbar.
Also habe ich mich etwas schlau gemacht, und derzeit will man wohl als Gamer ein Intel Core2Duo System besitzen. Fein, nach 3 AMD CPUs bin ich auch bereit, mal wieder zur bösen Konkurrenz zu wechseln.
Derzeit habe ich mir folgende Komponenten eruiert:
Damit kommt man insgesamt sogar schon für grob 750 Euro über die Runden. Gerade merke ich, dass meine mühevoll rausgesuchten MindFactory-Links alle nicht mehr klappen. Egal.
Mir stellt sich nun jedenfalls die große Frage, ob ich meinen 17" Monitor und zweiten 17" TFT gegen einen einzelnen 20" TFT Breitbildmonitor austausche. Preislich sind die ja inzwischen recht erschwinglich geworden.
Aber wie läuft das mit den Spielen? Wenn ich auf einem nativen Auflösung von 1680x1050 (16:10) ein Spiel mit 1024x768 (4:3) spiele, wird das Bild dann quälend gestaucht? Oder wird es auf maximale Breite skaliert und dann interpoliert auf dem Monitor wiedergegeben? Oder kann man es auf dem Display mit nativer Auflösung und Rändern drumherum ansehen?
Da ist mir noch nicht klar, ob das Sache des Monitors ist, der Betriebssystems oder der Grafikkartentreiber. Vermutlich ja letzteres, und dann stellt sich mir die Frage ob nvidia oder Ati sich dort unterscheiden?
Sind irgendwelche Breitbild-Gamer anwesend, die mich aufklären mögen?
Traditionell heißt das, dass also mal wieder ein neuer PC fällig wird.
Derzeit ist meine Kiste mit AMD Athlon64 3000+, MSI K8T Neo und GeForce 6600GT eigentlich garnicht so schlecht ausgestattet, aber am Ende seiner Aufrüstbarkeit dank APG-Grafikkarte. Da ich auch gerne NextGen-Spiele spielen können muss, ist eine neue Grafikkarte aber unabdingbar.
Also habe ich mich etwas schlau gemacht, und derzeit will man wohl als Gamer ein Intel Core2Duo System besitzen. Fein, nach 3 AMD CPUs bin ich auch bereit, mal wieder zur bösen Konkurrenz zu wechseln.
Derzeit habe ich mir folgende Komponenten eruiert:
- MSI P965 Neo-F Mainboard (Intel P965 Chipsatz, wenig Goodies, aber dafür sehr günstig)
- Core 2 Duo E6300 Prozessor (Lieber erstmal ne günstige CPU und später updaten)
- 1GB DDR2-800 PC2-6400 RAM (und später mal ein GB dazu, wenns notwendig wird)
- 160GB Samsung HD160JJ SATA HDD (meine EIDEs sind halt nicht mehr zeitgemäß)
- GeForce 7950GT 512MB-DDR3
Damit kommt man insgesamt sogar schon für grob 750 Euro über die Runden. Gerade merke ich, dass meine mühevoll rausgesuchten MindFactory-Links alle nicht mehr klappen. Egal.
Mir stellt sich nun jedenfalls die große Frage, ob ich meinen 17" Monitor und zweiten 17" TFT gegen einen einzelnen 20" TFT Breitbildmonitor austausche. Preislich sind die ja inzwischen recht erschwinglich geworden.
Aber wie läuft das mit den Spielen? Wenn ich auf einem nativen Auflösung von 1680x1050 (16:10) ein Spiel mit 1024x768 (4:3) spiele, wird das Bild dann quälend gestaucht? Oder wird es auf maximale Breite skaliert und dann interpoliert auf dem Monitor wiedergegeben? Oder kann man es auf dem Display mit nativer Auflösung und Rändern drumherum ansehen?
Da ist mir noch nicht klar, ob das Sache des Monitors ist, der Betriebssystems oder der Grafikkartentreiber. Vermutlich ja letzteres, und dann stellt sich mir die Frage ob nvidia oder Ati sich dort unterscheiden?
Sind irgendwelche Breitbild-Gamer anwesend, die mich aufklären mögen?
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