Mittwoch, 30. August 2006
Anti-Terror Datei als 'Wearable Appliance'
Einträge in die Anti-Terror-Datei mit Sexuellen Vorlieben und Religionszugehörigkeit sind neben den ganz gewöhnlich kriminellen Attributen einige, die der Staat demnächst gerne von uns katalogisieren möchte.
Im Zuge der neuen RFID-Techniken und dem Einbau biometrischer Daten in Reise-/Personalausweise denke ich, das geht noch nicht weit genug. Warum nicht alles im ständigen Zugriff haben, wenn man schonmal so viele Daten ansammelt?
Dafür böte sich doch 'Wearable Appliance' an. Ein kleiner funkender Sticker, aufgebracht auf der Kleidung.
Warum nicht direkt in Sternform, aufgebracht auf Jacken? Tragepflicht ist natürlich selbstverständlich.
Geschichte wiederholt sich, solange die Menschen dasselbe denken. Terrorismus bekämpft man nicht mit Gewalt und Unterdrückungo, sondern mit anderem Denken und gesellschaftlichen Änderungen. Alles andere ist nur unwirksame Symptomdoktorei. Schade, dass gerade das immer Faszination auf die Politik ausübt.
Im Zuge der neuen RFID-Techniken und dem Einbau biometrischer Daten in Reise-/Personalausweise denke ich, das geht noch nicht weit genug. Warum nicht alles im ständigen Zugriff haben, wenn man schonmal so viele Daten ansammelt?
Dafür böte sich doch 'Wearable Appliance' an. Ein kleiner funkender Sticker, aufgebracht auf der Kleidung.
Warum nicht direkt in Sternform, aufgebracht auf Jacken? Tragepflicht ist natürlich selbstverständlich.
Geschichte wiederholt sich, solange die Menschen dasselbe denken. Terrorismus bekämpft man nicht mit Gewalt und Unterdrückungo, sondern mit anderem Denken und gesellschaftlichen Änderungen. Alles andere ist nur unwirksame Symptomdoktorei. Schade, dass gerade das immer Faszination auf die Politik ausübt.
Freitag, 25. August 2006
Matthews Dankeschön
Oft genug bedanke ich mich hier ja für die öfter eintrudelnden Amazon-Geschenke, über die ich mich jedesmal freue wie ein Froschkönig. 
Bisher habe ich es aber noch nie so treffend beschrieben wie Matthew. Ich hatte über s9y auch schon häufiger Kontakt zu ihm, und es freut mich immer, gemeinsam mit solchen Leuten an einem Projekt zu arbeiten.

Bisher habe ich es aber noch nie so treffend beschrieben wie Matthew. Ich hatte über s9y auch schon häufiger Kontakt zu ihm, und es freut mich immer, gemeinsam mit solchen Leuten an einem Projekt zu arbeiten.
Mittwoch, 23. August 2006
Motorcross in Ohlenberg
Am Wochenende haben Emba, Dennis und ich unsere sieben Regensachen gepackt, und sind zur Motorcross EM nach Kasbach-Ohlenberg gefahren, um ein paar schöne Fotos zu machen. Und gleichzeitig den Prahlemann
mal wieder zu sehen - mit ihm habe ich einen nicht unwesentlichen Teil meiner Kindheit vor dem PC verbracht. War echt schön, sich so mal wieder zu treffen. Und zu merken, dass sich soo viel in 10-12 Jahren auch nicht ändert. 
Nach ersten Regenproblemen hat sich das Wetter dann auch zu unseren Gunsten geändert, und dank organisiertem Pressejäckchen konnten wir überall herumlaufen. Das Ergebnis davon lässt sich in unserem flickr Photoset begutachten. Einige ganz gelungene Fotos sind ja dabei.

In Dennis' Blog findet sich zudem auch noch ein Eintrag mit seinen Bildern.
So, und jetzt werde ich mich mal weiter darüber ärgern, dass sich gestern mein Linux-Server in die ewigen Jagdgründe aufgemacht hat.
Freitag, 18. August 2006
Woran merkt man, dass man den Computer ausschalten sollte?
... wenn man vor lauter Müdigkeit spiegel.de Schlagzeilen wie
Nahost-Konflikt: Libanesische Armee übernimmt Kontrolle
querliest als:
Nahost-Konflikt: Lesbische Armee übernimmt Kontrolle.
...und sich dann vor allem noch nichtmal wundert. Denn heutzutage ist ja alles möglich.
Nahost-Konflikt: Libanesische Armee übernimmt Kontrolle
querliest als:
Nahost-Konflikt: Lesbische Armee übernimmt Kontrolle.
...und sich dann vor allem noch nichtmal wundert. Denn heutzutage ist ja alles möglich.
Donnerstag, 17. August 2006
Sie betreten Feindliche Umgebung!
Willkommen in den Weiten des Internets, dem sich auch dieses kleine Blog zugehörig fühlt.
Ab heute ist das hier alles kein Spaß mehr. Ab heute ist auch dieses Blog eine feindliche Umgebung für Sie. Ab heute wird hier ganz scharf zurückgeschossen, ihr gemeinen Hasstiradler, ihr! Bleibt mir bloß weg von meiner Klowand!
Sollte das BMI das umsetzen, woran ich keinen Zweifel habe, wird es demnächst wenigstens massenhaft neue staatliche Jobs geben:
Ab heute ist das hier alles kein Spaß mehr. Ab heute ist auch dieses Blog eine feindliche Umgebung für Sie. Ab heute wird hier ganz scharf zurückgeschossen, ihr gemeinen Hasstiradler, ihr! Bleibt mir bloß weg von meiner Klowand!
Sollte das BMI das umsetzen, woran ich keinen Zweifel habe, wird es demnächst wenigstens massenhaft neue staatliche Jobs geben:
Stellenangebot: Sie sind jung und ein Internetchecker? Top-Motiviert und willig in eine feindliche Umgebung einzudringen, und dort mal richtig aufzuräumen? Endlich mal seinen Gott-Komplex ausleben können, ein paar Stempel hier und da? Mal wieder so richtig die Zensurfeder zücken und den Jungs aus den 1930'ern zeigen, was heute mit Vorratsdatenspeicherung, Paypack-Karten, Mobilfunk und Internet alles möglich ist?
Dann kommen Sie zu uns, dem Staat ihres Vertrauens.
Bewerben sie sich als einer von neuen 100.000 Stellen, das Internet nach gemeinen Schmutzfinken zu durchsuchen! Top-Verdienst garantiert! [your mileage may vary] Mit unserem Bonus-Zensurmeilen-Programm verdienen sie sich zudem nette Prämien für je 100 zensurierte Seiten und in Ketten gelegte Staatsbürger.
Bewerben Sie sich jetzt - denn morgen könnten Sie schon auf unserer Abschussliste stehen!
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Sonntag, 13. August 2006
Rasmus Lerdorf liebt Serendipity
Ich mache mir mal nicht die Mühe, meinen blog.s9y.org Eintrag hier wörtlich zu übersetzen. Rasmus Lerdorf, Erfinder von PHP, spricht im FLOSS-Podcast #12 über PHP, das Universum, Serendipity und den ganzen Rest. Auch wenn s9y nur kurz fällt, stolz macht's mich trotzdem.
Freitag, 11. August 2006
Mal wieder Spaß mit der Post
Erstmal das erfreuliche: Dank des netten Peters aus Berlin, dem ich bei einem kleinen s9y-Problem half, bin ich um ein Amazon-Geschenk reicher: Fool Moon, Teil 2 der Dresden Files. Das wird ein angenehmes Wochenende!
A propos Wochenenden; seit gut 4 Wochen verbringe ich meine WEs und Feierabende brav fernab von Computerarbeit und fühle mich angenehm entsüchtigt. Hoffentlich hält das an.
Aber darum ging's ja garnicht, sondern um meinem Spaß mit der Post. Diese Woche ließ der Postbote vor der Haustür (wohlgemerkt, vor der äußeren Haustür eines 11-Parteien Hauses!) eine Benachrichtigungskarte über ein Paket da, auf dem mein Name stand. Da ich diese Woche vor Postschluss nicht dorthin kam, hat Emba das für mich liebenswürdigerweise gemacht.
Als sie dort 2 Tage nach Benachrichtigungskärtcheneingang vorstellig wurde, sagte man ihr, dass leider kein Brief oder Paket aufzufinden sei. Es sei nicht geklärt, wo das verschwunden sei. Man würde sich melden wenn man etwas rausfindet.
Das richtig praktische an der Sache ist, dass ich überhaupt keine Ahnung habe von wem das Paket stammte! Tollerweise füllen die Päckchenträger ja nie die Absender-Adresse auf ihre Benachrichtigungskarten. Daher habe ich niemanden, an den ich mich wenden könnte um die Neu-Sendung des Pakets bzw. einen Nachforschungsantrag zu stellen. Super-Sache.
Zum Glück haben wir die Unterschrift des Auslieferers auf dem Schein. Da werde ich morgen mal versuchen etwas mehr Infos rauszukitzeln, wie es zu sowas kommen kann. In Köln ist die Post jedenfalls für mich schon seit längerem unten durch - fehlende Benachrichtigungen, im Flur einfach abgelegte Pakete, fehlende Pakete...wo soll das nur enden.
Wer mich also mit einem Geschenk bedacht hat, über das ich die Tage noch nicht geblogged habe, der möge sich bitte vorwurfsvoll an mich wenden.
A propos Wochenenden; seit gut 4 Wochen verbringe ich meine WEs und Feierabende brav fernab von Computerarbeit und fühle mich angenehm entsüchtigt. Hoffentlich hält das an.
Aber darum ging's ja garnicht, sondern um meinem Spaß mit der Post. Diese Woche ließ der Postbote vor der Haustür (wohlgemerkt, vor der äußeren Haustür eines 11-Parteien Hauses!) eine Benachrichtigungskarte über ein Paket da, auf dem mein Name stand. Da ich diese Woche vor Postschluss nicht dorthin kam, hat Emba das für mich liebenswürdigerweise gemacht.
Als sie dort 2 Tage nach Benachrichtigungskärtcheneingang vorstellig wurde, sagte man ihr, dass leider kein Brief oder Paket aufzufinden sei. Es sei nicht geklärt, wo das verschwunden sei. Man würde sich melden wenn man etwas rausfindet.
Das richtig praktische an der Sache ist, dass ich überhaupt keine Ahnung habe von wem das Paket stammte! Tollerweise füllen die Päckchenträger ja nie die Absender-Adresse auf ihre Benachrichtigungskarten. Daher habe ich niemanden, an den ich mich wenden könnte um die Neu-Sendung des Pakets bzw. einen Nachforschungsantrag zu stellen. Super-Sache.
Zum Glück haben wir die Unterschrift des Auslieferers auf dem Schein. Da werde ich morgen mal versuchen etwas mehr Infos rauszukitzeln, wie es zu sowas kommen kann. In Köln ist die Post jedenfalls für mich schon seit längerem unten durch - fehlende Benachrichtigungen, im Flur einfach abgelegte Pakete, fehlende Pakete...wo soll das nur enden.
Wer mich also mit einem Geschenk bedacht hat, über das ich die Tage noch nicht geblogged habe, der möge sich bitte vorwurfsvoll an mich wenden.
Verrückte Hostingkonzepte
Via Carl Galloways Blog stolperte ich heute über einen Webspace-Provider (MySQL/PHP/Webspace/FTP) namens Fusion X Host.
Dort gibt es ein Forum. Um kostenloses Hosting zu erhalten, muss man (echte) Beiträge in diesem Forum schreiben. Dafür gibt es Punkte. Von diesen Punkten kann man sich die Ausstattung seines Hostings "finanzieren". Genau wird das in diesem Thread diskutiert.
Das finde ich mal richtig innovativ. Eine nette Idee, um Traffic zu forcieren. Ob das negativen Effekt auf die Qualität der Postings hat (a.k.a "me too" postings), würde ich mal grundsätzlich vermuten. Ohne das Forum näher gelesen zu haben.
Für den Betreiber könnte da durchaus einiges an Google-Ads rausspringen; immerhin sind diese kontextsensitiv, und die Forenuser müssen sich um ihren Account am leben zu halten zwangsläufig dort aufhalten.
Wenn ich nicht schon einen tollen Provider hätte, für den ich mein Geld auf den Kopf schlage, wäre das glatt eine Überlegung wert.
Dort gibt es ein Forum. Um kostenloses Hosting zu erhalten, muss man (echte) Beiträge in diesem Forum schreiben. Dafür gibt es Punkte. Von diesen Punkten kann man sich die Ausstattung seines Hostings "finanzieren". Genau wird das in diesem Thread diskutiert.
Das finde ich mal richtig innovativ. Eine nette Idee, um Traffic zu forcieren. Ob das negativen Effekt auf die Qualität der Postings hat (a.k.a "me too" postings), würde ich mal grundsätzlich vermuten. Ohne das Forum näher gelesen zu haben.
Für den Betreiber könnte da durchaus einiges an Google-Ads rausspringen; immerhin sind diese kontextsensitiv, und die Forenuser müssen sich um ihren Account am leben zu halten zwangsläufig dort aufhalten.
Wenn ich nicht schon einen tollen Provider hätte, für den ich mein Geld auf den Kopf schlage, wäre das glatt eine Überlegung wert.
Donnerstag, 10. August 2006
Immer noch Helena Stavros
Gestern gab es bei Philipp Retingshof ein neues Posting mit Mosaiksteinchen, die er von der Spiegel-Restaurations-Auftragsgebern erhielt.
Während mir auch aufgrund der Arbeit die Zeit fehlt, die diversen Blogs und Kommentare zu lesen, scheint das Mosaikrätsel zumindest dazu zu führen, dass die ganze Geschichte voran getrieben wird. Auch Auflösungen zu dem Bezug zu Homer, Astro-Koordinaten und ähnlichem führen das ganze sehr in die Richtung des Griechischen Mythos.
Während diese Hauptgeschichte also nett und aktiv fortgetrieben wird, tut sich ein ganz anderer Schauplatz auf: In EmmJays Blog lese ich von gezinkten Karten und einem Posting von Don Blogbar, in dem Don den Man behin the Curtain vorzeigt, und freudestrahlend darauf zeigt, wie einfach das ganze doch zu durchblicken war und welche Agentur hinter dem Spielchen stünde.
Solche Postings sind IMHO vollkommen berechtigt. In einem virtuellen Spiel gibt es immer Leute, die so etwas blöd finden. Es gibt Leute, die glauben an Kartenlegen, und solche die deren Sinngehalt aktiv anzweifeln. Es ist in jeder pluralistischen Kultur immer sinnvoll, Vertreter eines jeden Lagers zu haben. Für viele wird es auch sicher interessant sein zu erfahren, wer hinter dem Stavros-Spiel steckt. Dons detektivistische Arbeit gehört da IMHO genauso dazu, wie die Arbeit der anderen das Spiel voranzutreiben.
ABER der große Fehler beider Seiten ist, sich intolerant zu verhalten. Von Don kann ich nicht verstehen, warum er in eine IMHO recht "beleidigte Leberwurst"-ähnliche Rolle verfällt, die der ausführenden Seite Unprofessionalität und böse Absichten hinterstellt. Genauso intolerant ist es aber auch von der Spielerseite darauf herumzureiten, dass er die Ideale des Spiels verraten hat.
» Vollständiger ArtikelWährend mir auch aufgrund der Arbeit die Zeit fehlt, die diversen Blogs und Kommentare zu lesen, scheint das Mosaikrätsel zumindest dazu zu führen, dass die ganze Geschichte voran getrieben wird. Auch Auflösungen zu dem Bezug zu Homer, Astro-Koordinaten und ähnlichem führen das ganze sehr in die Richtung des Griechischen Mythos.
Während diese Hauptgeschichte also nett und aktiv fortgetrieben wird, tut sich ein ganz anderer Schauplatz auf: In EmmJays Blog lese ich von gezinkten Karten und einem Posting von Don Blogbar, in dem Don den Man behin the Curtain vorzeigt, und freudestrahlend darauf zeigt, wie einfach das ganze doch zu durchblicken war und welche Agentur hinter dem Spielchen stünde.
Solche Postings sind IMHO vollkommen berechtigt. In einem virtuellen Spiel gibt es immer Leute, die so etwas blöd finden. Es gibt Leute, die glauben an Kartenlegen, und solche die deren Sinngehalt aktiv anzweifeln. Es ist in jeder pluralistischen Kultur immer sinnvoll, Vertreter eines jeden Lagers zu haben. Für viele wird es auch sicher interessant sein zu erfahren, wer hinter dem Stavros-Spiel steckt. Dons detektivistische Arbeit gehört da IMHO genauso dazu, wie die Arbeit der anderen das Spiel voranzutreiben.
ABER der große Fehler beider Seiten ist, sich intolerant zu verhalten. Von Don kann ich nicht verstehen, warum er in eine IMHO recht "beleidigte Leberwurst"-ähnliche Rolle verfällt, die der ausführenden Seite Unprofessionalität und böse Absichten hinterstellt. Genauso intolerant ist es aber auch von der Spielerseite darauf herumzureiten, dass er die Ideale des Spiels verraten hat.
Dienstag, 8. August 2006
Schlag den Boll
Leute, Leute. Daran muss sich was ändern. Ich würde ja selber ran, aber leider trete ich nur gegen Frauen an.
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