Donnerstag, 29. Juni 2006
Stöckchenweitwurf
Uih, da flog mal wieder ein Stöckchen herein. 
Welche 5 Städte/Orte möchtest Du in Deinem Leben auf jeden Fall noch sehen?
Welche technische Entwicklung willst Du in Deinem Leben unbedingt noch erleben?
Auf jeden Fall den eierlegenden Wollmilchsau-PDA. Mit: Überallfernsehen/Video, Terminverwaltung, Internet, Holografischem Display, Telefonie. Ich denke, das ist ein realistischer Wunsch, bis auf das Holografie-Display. Auch würde ich gerne echtes VR erleben (wie das "Holodeck"). Beides sollte rein theoretisch nicht unmöglich sein, hoffe ich.
Welche technische Entwicklung bisher stellt für Dich die Allerwichtigste dar?
Die Elektrizität, schätze ich.
Wenn Du eine historische Person sein könntest, welche wäre das wohl?
Das wäre vermutlich jemand in der Zukunft. Alles andere hätte zwar Reizbares, aber der Stand der Kultur und Gesellschaft würde mich da tendentiell eher frustrieren.
Wie definierst Du persönlich die "absolute" Liebe?
Jeden Tag auf's neue seine persönlichem Macken zu überwinden, mit dem Wunsch dem Partner ein besserer Mensch sein zu können. Jeden Tag auf's neue die Macken des Partners zu überwinden. Sich für den anderen aufopfern und dadurch selber erobert zu werden.
So ein Stöckchen darf natürlich nicht einfach so herumliegen, also werfe ich mal wild weiter. In der Hoffnung, dass dort nicht schon zahlreiche Holzstücke rumliegen und derjenige bis hier hin gelesen hast.
Sebastian, serotonic, Andy -- fangt!

Welche 5 Städte/Orte möchtest Du in Deinem Leben auf jeden Fall noch sehen?
- Amerika [ solange man noch einreisen darf
] - Neuseeland
- Australien [ solange es das Ozonloch noch gibt ]
- Norwegen
- Kanada
Welche technische Entwicklung willst Du in Deinem Leben unbedingt noch erleben?
Auf jeden Fall den eierlegenden Wollmilchsau-PDA. Mit: Überallfernsehen/Video, Terminverwaltung, Internet, Holografischem Display, Telefonie. Ich denke, das ist ein realistischer Wunsch, bis auf das Holografie-Display. Auch würde ich gerne echtes VR erleben (wie das "Holodeck"). Beides sollte rein theoretisch nicht unmöglich sein, hoffe ich.
Welche technische Entwicklung bisher stellt für Dich die Allerwichtigste dar?
Die Elektrizität, schätze ich.
Wenn Du eine historische Person sein könntest, welche wäre das wohl?
Das wäre vermutlich jemand in der Zukunft. Alles andere hätte zwar Reizbares, aber der Stand der Kultur und Gesellschaft würde mich da tendentiell eher frustrieren.
Wie definierst Du persönlich die "absolute" Liebe?
Jeden Tag auf's neue seine persönlichem Macken zu überwinden, mit dem Wunsch dem Partner ein besserer Mensch sein zu können. Jeden Tag auf's neue die Macken des Partners zu überwinden. Sich für den anderen aufopfern und dadurch selber erobert zu werden.
So ein Stöckchen darf natürlich nicht einfach so herumliegen, also werfe ich mal wild weiter. In der Hoffnung, dass dort nicht schon zahlreiche Holzstücke rumliegen und derjenige bis hier hin gelesen hast.

Sebastian, serotonic, Andy -- fangt!
Mittwoch, 21. Juni 2006
Schland!

Jedenfalls muss an dieser Stelle mal erwähnt werden, dass ich mit den bisherigen Deutschland-Vorrunden-Spielen sehr zufrieden bin. Als überzeugter Vereinsfußballnegierer freue ich mich regelmäßig auf EMs und WMs, die mich verwundernswerterweise begeistern können - und so wie mich die deutsche Mannschaft derzeit begeistert, könnte es ruhig öfter sein.
Im gestrigen Spiel stimmte, von einem schwachen Gegner abgesehen, eigentlich fast alles. Die obligatorisch vertanen Torchancen genauso wie eine solide Abwehr, ein solides Mittelfeld und ein solider Sturm. Die Spieler der Deutschen Mannschaft waren ja eigentlich selten berühmt dafür einen grazilen oder temporeichen Fußballstil zu spielen - im Gegenteil war in den letzten beiden WMs meiner Meinung nach eher ausschlaggebend, dass kein Pass ankam und sämtliche Angriffe meistens nur durch vorige unfreiwillige Einschläferungstatik Erfolg hatten.
Montag, 19. Juni 2006
Ab heute wird zurück GEZschossen
Eine sehr lustige Idee zur GEZ-Abwehrung findet sich im Farliblog: Diese Seite ist kostenpflichtig für öffentlich-rechtliche.
Während der doppelte GEZ-Zwang ab nächsten Jahr mich besonders in meiner nebenselbständigen Tätigkeit schröpfen wird (GEZ ist angemeldet für meinen Fernseher+Radio, aber DERSELBE Computer wird ab nächstem Jahr auch für meine nebenberufliche Tätigkeit nochmals GEZ-pflichtig), überlege ich glatt aus diesem Grund mein Gewerbe abzumelden und (die sowieso wenigen) Arbeiten einzustellen. Dann entgeht dem Staat natürlich etwas an Steuereinnahmen, was meine Form von passiver Rache wäre.
Die Rache-Idee Farliblogs ist auch lustig - krankt natürlich an der grundsätzlichen Idee, dass sein Blog nicht Teil des Rundfunkgebühren-Staatsvertrages ist, und somit keine ähnlichen Regeln wie die GEZ aufstellen darf. Trotzdem eine 1+ für die Idee.
Während der doppelte GEZ-Zwang ab nächsten Jahr mich besonders in meiner nebenselbständigen Tätigkeit schröpfen wird (GEZ ist angemeldet für meinen Fernseher+Radio, aber DERSELBE Computer wird ab nächstem Jahr auch für meine nebenberufliche Tätigkeit nochmals GEZ-pflichtig), überlege ich glatt aus diesem Grund mein Gewerbe abzumelden und (die sowieso wenigen) Arbeiten einzustellen. Dann entgeht dem Staat natürlich etwas an Steuereinnahmen, was meine Form von passiver Rache wäre.
Die Rache-Idee Farliblogs ist auch lustig - krankt natürlich an der grundsätzlichen Idee, dass sein Blog nicht Teil des Rundfunkgebühren-Staatsvertrages ist, und somit keine ähnlichen Regeln wie die GEZ aufstellen darf. Trotzdem eine 1+ für die Idee.
Luftsteuer
Als ich den Beitrag über Luft-Steuer vom WDR-Magazin Monitor gelesen hab, habe ich wohl relativ verdutzt dreingeblickt.
Da steht etwas von Plänen der Regierung, die eingeatmete Luft zu versteuern. Abhängig vom Wohnort, denn für gute Luft muss man mehr bezahlen als für schlechte. Zum Glück wohne ich in Köln.
Prinzipiell ist die Idee nicht schlecht, Finanzmittel zur Verbesserung der Luftqualität einzunehmen. Diverse Naturgüter der Erde (Gold, Silber, Kohle) werden ja genauso privatisiert.
Die Kleinstufigkeit dieser Besteuerung ist allerdings wahnwitzig lächerlich. Was folgt als nächstes? Steuern für Empfang von Schallwellen (aka "Sprache") zur Entlassung des Wetterdrucks? Besteuerung für Muskelbewegungen zur Entlassung der dadurch erzeugten Wärmeenergie und globalen Erwärmung? Fußwegsteuer für Belastung des Bodens?
Warum denkt man an einer solchen Stelle nicht mal ernsthaft nach, und lässt solche schwachsinnigen Vorschläge nicht entweder ganz sein oder erstellt ein einheitliches Konzept? So etwas in Richtung "Öko-Steuer"? Achso, die gibt's ja schon.
Gegen diesen Steuervorschlag ist ja die Überlegung der Besteuerung von E-Mails/SMSe ein wahrer Geniestreich.
(via webmaster blog)
Da steht etwas von Plänen der Regierung, die eingeatmete Luft zu versteuern. Abhängig vom Wohnort, denn für gute Luft muss man mehr bezahlen als für schlechte. Zum Glück wohne ich in Köln.

Prinzipiell ist die Idee nicht schlecht, Finanzmittel zur Verbesserung der Luftqualität einzunehmen. Diverse Naturgüter der Erde (Gold, Silber, Kohle) werden ja genauso privatisiert.
Die Kleinstufigkeit dieser Besteuerung ist allerdings wahnwitzig lächerlich. Was folgt als nächstes? Steuern für Empfang von Schallwellen (aka "Sprache") zur Entlassung des Wetterdrucks? Besteuerung für Muskelbewegungen zur Entlassung der dadurch erzeugten Wärmeenergie und globalen Erwärmung? Fußwegsteuer für Belastung des Bodens?
Warum denkt man an einer solchen Stelle nicht mal ernsthaft nach, und lässt solche schwachsinnigen Vorschläge nicht entweder ganz sein oder erstellt ein einheitliches Konzept? So etwas in Richtung "Öko-Steuer"? Achso, die gibt's ja schon.

Gegen diesen Steuervorschlag ist ja die Überlegung der Besteuerung von E-Mails/SMSe ein wahrer Geniestreich.
(via webmaster blog)
Mittwoch, 14. Juni 2006
Sommer, lieber Sommer
Ich könnte es poetisch wie serotonic ausdrücken. Oder ich könnte etwas elanvolles schreiben wie:
"Liebes Tagebuch,
heute war ich eine Weile in der Bahn. Es war ganz schön warm draußen. Aber, huih, ich habe mich gefreut als ich nach 2 Stunden ausstieg, denn da war es in der prallen Sonne so, als würde ich in der kühlen Klimaanlagenluft stehen."
Aber das würde dem ganzen ja nicht gerecht werden. Fakt ist, dass ich heute für die Zugstrecke Bonn-Köln nicht wie sonst grobe 24 Minuten gebraucht habe, sondern 114. Das schöne daran war aber, dass ich nicht alleine war, denn der durchschnittliche Abstand zum nächsten Zugfahrgast betrug gut 5cm. Geteiltes Leid ist halbes Leid, dachten wir uns alle fröhlich, als wir im unklimatisierten Zug standen, in dem man aber dafür wenigstens die Fenster nicht öffnen kann.
Besonders die jeweils 10-15minütigen Pausen an jedem Bahnhof waren erfrischend, denn dankenswerterweise wurden währenddessen wenigstens die Türen geschlossen gehalten.
Auch sehr lustig waren die Gesichter der anderen Fahrgäste zu erleben, die in den gefüllten Zug leider nicht mehr einsteigen konnten. Denn wo darf man sonst kostenlos zur Fahrt noch saunieren?
Abschließend zu dieser geruhsamen Fahrt bleibt mir nur noch zu sagen:
"Liebes Tagebuch,
heute war ich eine Weile in der Bahn. Es war ganz schön warm draußen. Aber, huih, ich habe mich gefreut als ich nach 2 Stunden ausstieg, denn da war es in der prallen Sonne so, als würde ich in der kühlen Klimaanlagenluft stehen."
Aber das würde dem ganzen ja nicht gerecht werden. Fakt ist, dass ich heute für die Zugstrecke Bonn-Köln nicht wie sonst grobe 24 Minuten gebraucht habe, sondern 114. Das schöne daran war aber, dass ich nicht alleine war, denn der durchschnittliche Abstand zum nächsten Zugfahrgast betrug gut 5cm. Geteiltes Leid ist halbes Leid, dachten wir uns alle fröhlich, als wir im unklimatisierten Zug standen, in dem man aber dafür wenigstens die Fenster nicht öffnen kann.
Besonders die jeweils 10-15minütigen Pausen an jedem Bahnhof waren erfrischend, denn dankenswerterweise wurden währenddessen wenigstens die Türen geschlossen gehalten.
Auch sehr lustig waren die Gesichter der anderen Fahrgäste zu erleben, die in den gefüllten Zug leider nicht mehr einsteigen konnten. Denn wo darf man sonst kostenlos zur Fahrt noch saunieren?
Abschließend zu dieser geruhsamen Fahrt bleibt mir nur noch zu sagen:
Dienstag, 6. Juni 2006
Celebrity-Kiddo
Es ist ja eigentlich eins der Sachen, die einem schnurstracks am Allerwertesten vorbeigehen: Das Baby von Brad Pitt und Angelina Jolie ist fertig.
Natürlich übertreffen sich sämtliche Klatschpressen, Boulevard-Magazine, Tabloids und Yellow-Pressen mit Bildern eben jenes süßen Babies.
Oder auch nicht, denn die Exklusivrechte an dem Bildmaterial haben Brad und Angelina exklusiv an die sabbernde Redakteursschaaren versteigert. Ein recht lustiger Text zum Verlauf dieser Geschichte befindet sich beim TheSuperficial.com.
Das lustige Fazit zum 4.1 Millionen-Dollar teuren Erstlingswerk: The only way it'd be worth it is if Shiloh has a tail or three eyes or is Asian..
Wie kamen die beiden eigentlich auf den Namen Shiloh? Weil J-Lo schon vergeben war?
Natürlich übertreffen sich sämtliche Klatschpressen, Boulevard-Magazine, Tabloids und Yellow-Pressen mit Bildern eben jenes süßen Babies.
Oder auch nicht, denn die Exklusivrechte an dem Bildmaterial haben Brad und Angelina exklusiv an die sabbernde Redakteursschaaren versteigert. Ein recht lustiger Text zum Verlauf dieser Geschichte befindet sich beim TheSuperficial.com.
Das lustige Fazit zum 4.1 Millionen-Dollar teuren Erstlingswerk: The only way it'd be worth it is if Shiloh has a tail or three eyes or is Asian..
Wie kamen die beiden eigentlich auf den Namen Shiloh? Weil J-Lo schon vergeben war?
Montag, 5. Juni 2006
3. Staffel Lost überflüssig
In meiner grippigen Fiebrigkeit hatte ich diese Nacht einen ganz besonders informativen Traum.
Nachdem Kate und ich auf der Insel eine gemütliche Unterwasser-Grotte gefunden haben und diese mit einem Satelliten-Receiver ausgestattet haben (leider aber ohne Fernseher), und uns dort sesshaft gemacht haben, wurden wir von einem düsteren Wasser-Strudel überrascht. Schnell also aus der Grotte geflohen, und am Strand wild gestikulierend und schreiend rumgelaufen, weil wir ja so nicht mehr zurück konnten.
Dann kam ein klassischer, dunkelblauer US-Van mit gut 7 Mitfahrern - die Others. Ohne Worte wurden wir zum Einsteigen aufgefordert, was wir natürlich auch direkt machen. Wir wurden von den Insassen nett begrüßt, schüttelten die Hände und eine der Personen hieß "Anita" oder "Angelina". Da war es mir zu peinlich genau nachzufragen. Aber Namen sind ja wie Schall und Rauch.
Gemeinsam mit den Others fuhren wir dann vom Strand weg und kamen auch recht schnell zu ausgebauten Straßen. Dazu meinte ich dann nur: "Krass, hätten wir gewusst, dass hier befahrene Straßen in der Nähe sind, da wären wir ja mal besser mehr auf Exkursion gegangen". Schnell sah man dann auch Straßenschilder, die interessanterweise auf Deutsch gehalten wurde. So stellte sich dann auch heraus, dass die Lost-Insel zweifelsfrei Langeoog sein musste.
Irgendwann hielten wir dann auch bei einer Tankstelle, wo Kate ihr Pferd wiedertraf und die Others uns erzählten, sie seien Außerirdische. Daher waren die wohl auch alle so hässlich, weil sie die Menschen so schlecht nachbauen konnten.
Nach dem Einkauf wollten Kate und ich ein Auto kurzschließen um abzuhauen, entschieden uns aber dagegen als wir einige Flashbacks hatten die uns erklärten, dass alles seinen richtigen Gang einnähme.
Und dann war der Traum auch schon vorbei. Geschrieben übrigens nur halb so spektakulär als in echt.
Nachdem Kate und ich auf der Insel eine gemütliche Unterwasser-Grotte gefunden haben und diese mit einem Satelliten-Receiver ausgestattet haben (leider aber ohne Fernseher), und uns dort sesshaft gemacht haben, wurden wir von einem düsteren Wasser-Strudel überrascht. Schnell also aus der Grotte geflohen, und am Strand wild gestikulierend und schreiend rumgelaufen, weil wir ja so nicht mehr zurück konnten.
Dann kam ein klassischer, dunkelblauer US-Van mit gut 7 Mitfahrern - die Others. Ohne Worte wurden wir zum Einsteigen aufgefordert, was wir natürlich auch direkt machen. Wir wurden von den Insassen nett begrüßt, schüttelten die Hände und eine der Personen hieß "Anita" oder "Angelina". Da war es mir zu peinlich genau nachzufragen. Aber Namen sind ja wie Schall und Rauch.
Gemeinsam mit den Others fuhren wir dann vom Strand weg und kamen auch recht schnell zu ausgebauten Straßen. Dazu meinte ich dann nur: "Krass, hätten wir gewusst, dass hier befahrene Straßen in der Nähe sind, da wären wir ja mal besser mehr auf Exkursion gegangen". Schnell sah man dann auch Straßenschilder, die interessanterweise auf Deutsch gehalten wurde. So stellte sich dann auch heraus, dass die Lost-Insel zweifelsfrei Langeoog sein musste.
Irgendwann hielten wir dann auch bei einer Tankstelle, wo Kate ihr Pferd wiedertraf und die Others uns erzählten, sie seien Außerirdische. Daher waren die wohl auch alle so hässlich, weil sie die Menschen so schlecht nachbauen konnten.
Nach dem Einkauf wollten Kate und ich ein Auto kurzschließen um abzuhauen, entschieden uns aber dagegen als wir einige Flashbacks hatten die uns erklärten, dass alles seinen richtigen Gang einnähme.
Und dann war der Traum auch schon vorbei. Geschrieben übrigens nur halb so spektakulär als in echt.
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