Dienstag, 20. Dezember 2005
IMDB Film-Community-Rating
Am Wochenende habe ich mich mit Lewe getroffen, der nicht nur meine Foto- sondern auch meine Filmleidenschaft teilt. Abgesehen von unserem netten Foto-Ausflug (Bilder folgen) haben wir uns auch ein paar Gedanken über unsere Blogs und Filmbewertungen gemacht.
Theoretisch verfahren wir beide ähnlich, pro Film gibt es ein kleines Review und eine Bewertung. Die wurde bisher immer manuell an den Eintrag angehangen, und daher nicht separat in einer Datenbank gespeichert - was natürlich nicht so cool ist.
Also haben wir uns hingesetzt, und an einem kleinen Plugin gebastelt. Herausgekommen dabei ist das Serendipity Plugin namens Community Rating.
Das Plugin ermöglicht die Eingabe von IMDB Film-IDs und unserer Bewertung dazu, das dann abstrakt mittels Template-Steuerung in die Seite integriert werden kann. Aber das Plugin unterstützt nicht nur IMDB Bewertungen, sondern grundsätzlich jede Art von Bewertung - Bücher (via Amazon), EBay Artikel und was weiß ich was.
Da alle Werte in der Datenbank gespeichert werden, kann man dann auch lustige Auswertungsspielereien treiben - zum Beispiel die Top 5 Filme des letzten Jahres oder so.
Jedoch (für mich) das mit Abstand coolste Feature ist: Das Plugin ermöglicht den dynamischen Import und Export der Bewertungen. Per dynamisch erstellter XML-Datei gibt mein Blog zu einer IMDB-ID meine Bewertung und ein Link zu meinem Review aus. Die kann das Plugin leicht innerhalb eines Templates nutzen und auswerten.
Und so ist es möglich, dass ich jetzt unter jedem IMDB-Film, den Lewe auch bewertet hat, seine Bewertung einblenden kann. Na, wenn das nicht cool ist! Dazu muss ich natürlich alle alten Artikel überarbeiten, was ich zumindest mit den ersten Filmen schon getan habe.
Das Plugin gibt's öffentlich verfügbar im Serendipity CVS oder via Spartacus. In meinem Blog gibt's auch einen Test-Beitrag, wo man's ganz gut in Aktion sehen kann.
Theoretisch verfahren wir beide ähnlich, pro Film gibt es ein kleines Review und eine Bewertung. Die wurde bisher immer manuell an den Eintrag angehangen, und daher nicht separat in einer Datenbank gespeichert - was natürlich nicht so cool ist.
Also haben wir uns hingesetzt, und an einem kleinen Plugin gebastelt. Herausgekommen dabei ist das Serendipity Plugin namens Community Rating.
Das Plugin ermöglicht die Eingabe von IMDB Film-IDs und unserer Bewertung dazu, das dann abstrakt mittels Template-Steuerung in die Seite integriert werden kann. Aber das Plugin unterstützt nicht nur IMDB Bewertungen, sondern grundsätzlich jede Art von Bewertung - Bücher (via Amazon), EBay Artikel und was weiß ich was.
Da alle Werte in der Datenbank gespeichert werden, kann man dann auch lustige Auswertungsspielereien treiben - zum Beispiel die Top 5 Filme des letzten Jahres oder so.
Jedoch (für mich) das mit Abstand coolste Feature ist: Das Plugin ermöglicht den dynamischen Import und Export der Bewertungen. Per dynamisch erstellter XML-Datei gibt mein Blog zu einer IMDB-ID meine Bewertung und ein Link zu meinem Review aus. Die kann das Plugin leicht innerhalb eines Templates nutzen und auswerten.
Und so ist es möglich, dass ich jetzt unter jedem IMDB-Film, den Lewe auch bewertet hat, seine Bewertung einblenden kann. Na, wenn das nicht cool ist! Dazu muss ich natürlich alle alten Artikel überarbeiten, was ich zumindest mit den ersten Filmen schon getan habe.
Das Plugin gibt's öffentlich verfügbar im Serendipity CVS oder via Spartacus. In meinem Blog gibt's auch einen Test-Beitrag, wo man's ganz gut in Aktion sehen kann.
Geschrieben von garvin
in Blafasel, Kino / Video, PHP / Software
um
12:54
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Mittwoch, 14. Dezember 2005
Strukturiertes Bloggen
Standards sind toll, gemeinsame Strukturen sind praktisch und XML bietet uns die technische, systemunabhängige Basis für das ganze Spielchen.
Da liegt es also nahe, eine Initiative wie Structured Blogging zu gründen, die mit einigen Blog-Größen in der Hinterhand die Kraft hat, ein solches Überformat zu deklarieren.
Inhalt des ganzen: Erfassung von Inhalt, Klassifizierung von Inhalt.
Das klingt für den Alltagsblogger erstmal uninteressant, langweilig und riecht nach Arbeit. Denn man muss jetzt nicht nur Inhalt produzieren, sondern auch Meta-Inhalt (Themengebiete, Kategorisierung, Klassifizierung, Gewichtung, Qualifizierung, Bebilderung, ...).
Aber die Extra-Portion Sinn gibt es dann, wenn man das alles über eine gemeinsame Schnittstelle macht, und nicht sein eigenes XML-Süppchen braut. Denn so können später Horden von Suchdiensten, Social Services und was-weiß-ich-was über diese Datenhorden grasen, Korrelationen anstellen und ich finde meine interessanten Nachbarn im Web noch leichter.
Wie so ziemlich bei allen technischen Erfindungen macht es natürlich nur Sinn, wenn das Format auch eingesetzt und genutzt wird. Mit der Supporter-Liste scheint mir das tatsächlich möglich und daher auch unterstützungswürdig, und mit der Fülle an sinnvollen und teilweise etablierten Micro-Formaten anstelle eines zentralen totschlag-Formats sieht auch die Implementation realistisch unkompliziert aus.
Schade, dass in der Liste von Ziel-Plattformen zur Unterstützung Serendipity aussen vorgelassen wird. Dabei liesse sich das derzeit existierende WP-Plugin mit 50% weniger Code in Serendipity integrieren, da unsere Plugin-API dafür wesentlich einfachere und übersichtliche Integrations-Hooks ermöglicht.
» Vollständiger ArtikelDa liegt es also nahe, eine Initiative wie Structured Blogging zu gründen, die mit einigen Blog-Größen in der Hinterhand die Kraft hat, ein solches Überformat zu deklarieren.
Inhalt des ganzen: Erfassung von Inhalt, Klassifizierung von Inhalt.
Das klingt für den Alltagsblogger erstmal uninteressant, langweilig und riecht nach Arbeit. Denn man muss jetzt nicht nur Inhalt produzieren, sondern auch Meta-Inhalt (Themengebiete, Kategorisierung, Klassifizierung, Gewichtung, Qualifizierung, Bebilderung, ...).
Aber die Extra-Portion Sinn gibt es dann, wenn man das alles über eine gemeinsame Schnittstelle macht, und nicht sein eigenes XML-Süppchen braut. Denn so können später Horden von Suchdiensten, Social Services und was-weiß-ich-was über diese Datenhorden grasen, Korrelationen anstellen und ich finde meine interessanten Nachbarn im Web noch leichter.
Wie so ziemlich bei allen technischen Erfindungen macht es natürlich nur Sinn, wenn das Format auch eingesetzt und genutzt wird. Mit der Supporter-Liste scheint mir das tatsächlich möglich und daher auch unterstützungswürdig, und mit der Fülle an sinnvollen und teilweise etablierten Micro-Formaten anstelle eines zentralen totschlag-Formats sieht auch die Implementation realistisch unkompliziert aus.
Schade, dass in der Liste von Ziel-Plattformen zur Unterstützung Serendipity aussen vorgelassen wird. Dabei liesse sich das derzeit existierende WP-Plugin mit 50% weniger Code in Serendipity integrieren, da unsere Plugin-API dafür wesentlich einfachere und übersichtliche Integrations-Hooks ermöglicht.
JavaScript Tabellenzeilen umsortieren
Heute wollte ich eigentlich mal fix auf die Schnelle die Plugin-Sortierung in Serendipity via Javascript etwas verschönern, damit man per Drag and Drop die Pluginliste umsortieren kann.
Da man ja inzwischen z.B. bei der personalisierten Google-Suche so ein Drag and Drop hat, dachte ich mir, das könne ja nicht so schwer sein.
Ist es aber.
Das Problem ist, dass Tabellenzeilen (<tr>) nicht mit Methoden zur Positionierung von Div-Elementen verwendet werden können. Div-Elemente zu verschieben kann ja jeder, aber so macht mir das doch Kopfzerbrechen. Das Problem ist auch, dass man nicht einfach die Tabelle in Divs auslagern kann, da dann die Pluginliste sehr schnell auseinanderbricht. Das ginge also nur, wenn alle Browser inzwischen CSS-basiertes Tabellenlayout könnten. Können sie aber nicht.
So ganz kann ich mich aber mit diesem negativen Ergebnis nicht zufriedenstellen. Irgendwie muss doch sowas gehen. Hat da jemand nen Tipp für mich parat? Sowas geht schon in meine Richtung, ist aber noch nicht drag-and-droppig genug.
Da man ja inzwischen z.B. bei der personalisierten Google-Suche so ein Drag and Drop hat, dachte ich mir, das könne ja nicht so schwer sein.
Ist es aber.
Das Problem ist, dass Tabellenzeilen (<tr>) nicht mit Methoden zur Positionierung von Div-Elementen verwendet werden können. Div-Elemente zu verschieben kann ja jeder, aber so macht mir das doch Kopfzerbrechen. Das Problem ist auch, dass man nicht einfach die Tabelle in Divs auslagern kann, da dann die Pluginliste sehr schnell auseinanderbricht. Das ginge also nur, wenn alle Browser inzwischen CSS-basiertes Tabellenlayout könnten. Können sie aber nicht.
So ganz kann ich mich aber mit diesem negativen Ergebnis nicht zufriedenstellen. Irgendwie muss doch sowas gehen. Hat da jemand nen Tipp für mich parat? Sowas geht schon in meine Richtung, ist aber noch nicht drag-and-droppig genug.
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