Sonntag, 21. August 2005
Blood Rayne 2
Der Vorgänger war damals bei mir ein größerer Achtungserfolg - nach anfänglichen Problemen mit der Steuerung hat sich das Spiel doch als sehr abwechslungsreich und actiongeladen herausgestellt. Worum's überhaupt geht? Nun, das hübsche Fräuling Blood Rayne ist eine Dhampir, eine genetische Kreuzung aus Mensch und Vampir. Fräulein Rayne sieht ihre Herkunft als eher saugend an und wehrt sich mit allen Mittel gegen ihre Schöpfer und die Nazi/SS-Elite-Fieslingsgruppe rund um den Schergen Kaigan. Den stellte Sie sie bereits im ersten Teil des Spieles, zeitlich ungefähr 1939. Und weil sie doch ihre vampirische Herkunft und Sinn für Blutdurst nicht verneinen kann, beschließt sie kurzerhand alle Nachkommen von Kaigan zu töten, und alle Kinder, Schwestern, Brüdern, Onkels, Tanten, Nachbarn, Haustiere und sämtliche andere Ästelungen des Familienbaums.
Damit steigt dann der zweite Teil des Spieles ein: Fräulein Rayne schmiedet erneut ihre zwei handlichen Armklingen und macht sich bereit zum Kampf, in bekannter und bewährter Manier.
Mittwoch, 10. August 2005
F.E.A.R.
Nachdem ich bei blog.homei.de las, dass die F.E.A.R. Single-Player Demo draussen ist, konnte ich natürlich meine Vorfreude nicht bändigen und musste mir diese direkt besorgen.
Seit FarCry konnten mich die Folgeshooter nicht mehr richtig packen (vorher eigentlich auch höchstens Half-Life). Half-Life 2 war vom Spielgefühl her nicht gut, Doom 3 nervte einfach nur, und die restlichen Spiele (Pariah, Star Wars Republic Commando) haben mich noch nichtmal beim Anspielen interessiert. Meine anderen Top-Spiele des Jahres (Riddick, Vampires 2, GTA San Andreas, Splinter Cell 3) fallen ja thematisch auch aus der Reihe.
F.E.A.R. schien laut Zeitschriften-Reviews da eine Kombination aus gruslig und richtigem Shootergefühl mit Story zu werden. Nachdem dank BitTorrent die 600MB-Demo innerhalb von knapp einer Stunde runtergeladen war, konnte es losgehen.
In der Hoffnung, dass mein Athlon 3Ghz mit GeForce 6600GT das ja verkraften müsste alle Details hochgeschraubt. Gestartet. Und gemerkt, dass ich wohl schon keine High-End Maschine mehr besitze, und mal brav wieder Details abgeschaltet.

Der erste Eindruck: "Ist das schon Echtzeit-Grafik, oder noch Render-Intro? Nette Shader-Effekte. Tolle Kameraeinstellung. Huch, auf einmal ist die Sprachausgabe weg? Naja, les ich halt die Untertitel. Ah, Echtzeit-Grafik, die Modelle sind was kantig. Huch. Ganzschön viel Blut!"
Und so geht die Demo auch weiter - der Sound macht des öfteren Macken und hat Aussetzer (steht aber auch in der readme.txt und wird wohl noch behoben werden). Die Grafik ist aber vom feinsten und erinnert vom Stil her an eine Mischung aus Doom 3, Far Cry und Chronicles auf Riddick.
Nach ein paar Minuten Intro geht es dann mit solchen Eindrücken weiter: "Wow, toller Schattenwurf. Da kann man ja fast Schattentheater mit seiner Waffe an der Wand spielen. Uff, genial, die Waffe hinterlässt ja richtig Einschusslöcher! Upps...und die Batterie der Taschenlampe hält nur begrenzt. Hey, cool - beim laufen wackelt die Ansicht ja schön mit! Und ich kann auch meine Füße sehen, tool. Ach Du Schreck, wer schreit denn da, was ist das für ein Mädchen? Ach, auch egal, da ist ja der erste Gegner. Hihihi, toll, dem kann man in die Beine schießen und er humpelt dann davon. Ach, und in die Schulter schießen kann man ihm auch. Wurde ja Zeit, dass jemand X Jahre nach Soldier of Fortune sowas mal wieder einbaut. Hehe, und bei einem Granatenwurf fliegt er tatsächlich durch die Gegend".
Solche "Aha!"-Effekte sammeln sich immer weiter; der Einsatz der Slow-Mo ist cool, die Gegner-KI überzeugend. Viele Scripting-Effekte, aber das merkt man im Eifer des Gefechts nicht wirklich. Die ganze düstere Atmosphäre kommt klasse rüber.
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