Freitag, 29. Juli 2005
Eclipse 3.1
Wow. Eclipse kann seit Version 3.1 auch einfach Dateien öffnen, ohne diese einem Projekt zuzuweisen. Endlich wird Eclipse auch als Editor brauchbar.
Jetzt mal andere Features entdecken und schauen ob der etwas nervige phpEclipse Rückwärts-Schreib-Bug noch drin ist.
Jetzt mal andere Features entdecken und schauen ob der etwas nervige phpEclipse Rückwärts-Schreib-Bug noch drin ist.
Mittwoch, 20. Juli 2005
Gravatar.com ist tot, hoch lebe Gravatar/Foafatar!
Gravatar.com ist (war?) ein Service, der es jedem User anhand seiner E-Mail Erkennung ermöglichte, ein eigenes Bildchen auf anderen Blogs für seine Kommentare zu hinterlassen.
Technisch war das ein supersimples Ding: Jeder Weblogbesitzer musste sein Template nur so ändern, dass eine "http://gravatar.com/bild?email=XXX" URL als Bild angezeigt wird, wenn der User seine E-Mail Adresse hinterlassen hat.
Der Vorteil: Die Bilder werden, ohne dass das eigene Blog irgendwas parsen/suchen muss, sofort dargestellt. Und die Technik ist ultrasimpel.
Der Nachteil: Der Server, der die Bilder ausliefert muss nicht nur die ganze Arbeit machen (nämlich das passende Bild raussuchen für die email XXX), sondern kriegt zum einen eine Menge eingehenden Traffics und zum anderen eine Menge ausgehenden. Hier ist das Zauberwort "Menge", und nicht "Masse". Denn Gravatar bekommt nur kleine HTTP Requests rein, und antwortet mit einem kleinen HTTP Reponse, der nur weiterleitet. Das sind also üblicherweise an die 300 Byte für die Anfrage und 300 Byte für die Ausgabe.
Solange nur ein paar Blogger das machen, ist das Trafficmäßig also kein Problem. Sobald man aber davon ausgeht, dass mehrere hundert Blogger Einträge mit jeweils 10-20 Kommentare haben die mehrmals in der Stunde gelesen werden, kommt da doch einiges zusammen. Was Gravatar.com wohl letztlich auch das Genick gebrochen haben wird, da auch an Serverlast sicher einiges zusammenkommt und der Service ein freier war, der von jedem sehr einfach genutzt werden konnte.
Der wohl geneigte Blogger mag so eine Situation natürlich nicht akzeptieren und will seine liebgewonnenen Avatar-Bildchen der Kommentatoren zur einfachen Unterscheidung natürlich wiederhaben. Da ein freier Service wie obiger ohne Sponsoring oder finanzierte Mehrwertdienste nicht machbar ist, wird man wohl was eigenes nutzen müssen.
Alp Uckan hat dazu einen netten Artikel zu FOAFataren geschrieben, direkt mit Implementationsidee.
Der Grundsatz ist folgender: FOAF ist eine XML-formatierte Metabeschreibung, die soziale Informationen zu einer Person speichern kann. In einer solchen Datei legt ein Blogger (oder Erna Müller von nebenan, das ist ja egal) an, welche Personen er kennt ("Web of Trust"), was er für Hobbies hat, wo er wohnt (geolocation) und auch wie er aussieht. Diese XML-Datei speichert der Blogger auf seinem eigenen Server und erstellt einen Metalink in allen seinen HTML-Seiten, damit die anderen Benutzer (und Programme) wissen, wo sie die FOAF-Datei finden können.
» Vollständiger ArtikelTechnisch war das ein supersimples Ding: Jeder Weblogbesitzer musste sein Template nur so ändern, dass eine "http://gravatar.com/bild?email=XXX" URL als Bild angezeigt wird, wenn der User seine E-Mail Adresse hinterlassen hat.
Der Vorteil: Die Bilder werden, ohne dass das eigene Blog irgendwas parsen/suchen muss, sofort dargestellt. Und die Technik ist ultrasimpel.
Der Nachteil: Der Server, der die Bilder ausliefert muss nicht nur die ganze Arbeit machen (nämlich das passende Bild raussuchen für die email XXX), sondern kriegt zum einen eine Menge eingehenden Traffics und zum anderen eine Menge ausgehenden. Hier ist das Zauberwort "Menge", und nicht "Masse". Denn Gravatar bekommt nur kleine HTTP Requests rein, und antwortet mit einem kleinen HTTP Reponse, der nur weiterleitet. Das sind also üblicherweise an die 300 Byte für die Anfrage und 300 Byte für die Ausgabe.
Solange nur ein paar Blogger das machen, ist das Trafficmäßig also kein Problem. Sobald man aber davon ausgeht, dass mehrere hundert Blogger Einträge mit jeweils 10-20 Kommentare haben die mehrmals in der Stunde gelesen werden, kommt da doch einiges zusammen. Was Gravatar.com wohl letztlich auch das Genick gebrochen haben wird, da auch an Serverlast sicher einiges zusammenkommt und der Service ein freier war, der von jedem sehr einfach genutzt werden konnte.
Der wohl geneigte Blogger mag so eine Situation natürlich nicht akzeptieren und will seine liebgewonnenen Avatar-Bildchen der Kommentatoren zur einfachen Unterscheidung natürlich wiederhaben. Da ein freier Service wie obiger ohne Sponsoring oder finanzierte Mehrwertdienste nicht machbar ist, wird man wohl was eigenes nutzen müssen.
Alp Uckan hat dazu einen netten Artikel zu FOAFataren geschrieben, direkt mit Implementationsidee.
Der Grundsatz ist folgender: FOAF ist eine XML-formatierte Metabeschreibung, die soziale Informationen zu einer Person speichern kann. In einer solchen Datei legt ein Blogger (oder Erna Müller von nebenan, das ist ja egal) an, welche Personen er kennt ("Web of Trust"), was er für Hobbies hat, wo er wohnt (geolocation) und auch wie er aussieht. Diese XML-Datei speichert der Blogger auf seinem eigenen Server und erstellt einen Metalink in allen seinen HTML-Seiten, damit die anderen Benutzer (und Programme) wissen, wo sie die FOAF-Datei finden können.
Sonntag, 10. Juli 2005
ActiveWidgets Grids
Gerade bin ich zufällig wieder auf so ein Tool gestoßen (bei der Suche nach einem WYSIWYG-Textarea-Replacement) was einem die Sprache verschlägt und direkt danach denken lässt: "Das ist soooo cool, dass muss ich unbedingt einsetzen". Und der nächste Gedanke ist dann: "Aber wozu?". 
Schaut euch mal das Demo der ActiveWidgets Grids an. Das stellt Excel-mäßige Listen mit sortierbaren Spalten an und sieht wirklich nett aus. Vielleicht fällt mir ja mal irgendwas für Serendipity ein, wozu man das gebrauchen könnte. Achja, GPL ist's auch.

Schaut euch mal das Demo der ActiveWidgets Grids an. Das stellt Excel-mäßige Listen mit sortierbaren Spalten an und sieht wirklich nett aus. Vielleicht fällt mir ja mal irgendwas für Serendipity ein, wozu man das gebrauchen könnte. Achja, GPL ist's auch.
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