Montag, 28. Februar 2005
Laurell K. Hamilton: Anita Blake - Narcissus in Chains
Wie man vielleicht meinen vorhergehenden Bücherreviews entnehmen konnte, bin ich von der Anita Blake Serie ganz angetan. Eine übergreifende, verbindende Story mit trotzdem unterschiedlichen Einzelepisoden und glaubwürdiger Charakterentwicklung. Dazu viel Vampire, Zombies und weiteres. Einfach schön zum abschalten und versinken in einer anderen Welt. Dass die Bücher dabei etwas splatterig werden, finde ich nicht so schlimm und in Relationen mit der Reststory auch nicht wirklich zu overdone.
Mittlerweile bin ich bei Teil 10 angekommen: Anita Blake - Narcissus in Chains. Nachdem mich der vorige Teil mit sehr viel Edward-Content richtig begeistert hat, war ich schon gespannt wie sich die Serie weiter entwickelt - immerhin wird der Narcissus-Teil wohl als ein kommerziell sehr erfolgreiches Buch gewertet - was meiner Erwartungshaltung das übrige gab.
Nun, worum geht's jetzt in Narcissus? Anita hat entschlossen, ihren beiden Liebhabern Jean-Claude und Richard nicht weiter aus dem Weg zu gehen und klare Verhältnisse zu schaffen. Zeitgleich gibt es mal wieder neue Wer-Tiere in der Gegend: Werleoparden, Werschwäne ("Wermanes"), Werhyänen und Werschlangen. Anscheinend gibt das Wer-Repertoire hier noch viel her.
Der Stress beginnt eigentlich bei einem Kampf in dem Sado-Maso Schuppen "Narcissus in Chains". Anita wird von einem ihrer Werleoparden verletzt und es sieht so aus, dass sie jetzt auch zu einem Wer-Tier wird. Zusätzlich hat sie aber mit Jean-Claude und Richard ihre Vampire-Marks vereinigt, und hat so die Dreiecksbeziehung noch weiter gestärkt. In all diesem persönlichen Chaos gibt's dann auch noch vermisste Alpha-Tiere anderer Wer-Klans, Ärger mit Polizisten-Dolph und der Romanze mit einem neuen Werleoparden...
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Mittlerweile bin ich bei Teil 10 angekommen: Anita Blake - Narcissus in Chains. Nachdem mich der vorige Teil mit sehr viel Edward-Content richtig begeistert hat, war ich schon gespannt wie sich die Serie weiter entwickelt - immerhin wird der Narcissus-Teil wohl als ein kommerziell sehr erfolgreiches Buch gewertet - was meiner Erwartungshaltung das übrige gab.Nun, worum geht's jetzt in Narcissus? Anita hat entschlossen, ihren beiden Liebhabern Jean-Claude und Richard nicht weiter aus dem Weg zu gehen und klare Verhältnisse zu schaffen. Zeitgleich gibt es mal wieder neue Wer-Tiere in der Gegend: Werleoparden, Werschwäne ("Wermanes"), Werhyänen und Werschlangen. Anscheinend gibt das Wer-Repertoire hier noch viel her.
Der Stress beginnt eigentlich bei einem Kampf in dem Sado-Maso Schuppen "Narcissus in Chains". Anita wird von einem ihrer Werleoparden verletzt und es sieht so aus, dass sie jetzt auch zu einem Wer-Tier wird. Zusätzlich hat sie aber mit Jean-Claude und Richard ihre Vampire-Marks vereinigt, und hat so die Dreiecksbeziehung noch weiter gestärkt. In all diesem persönlichen Chaos gibt's dann auch noch vermisste Alpha-Tiere anderer Wer-Klans, Ärger mit Polizisten-Dolph und der Romanze mit einem neuen Werleoparden...The Late Oscars
Eigentlich hatte ich dieses Jahr ja so garkeine Lust auf die Oscar-Show. Die nominierten Favoriten-Filme habe ich entweder noch nicht gesehen (Million Dollar Baby - reizt mich nicht so, Neverland - da muss ich noch rein) oder ich fand sie nicht wirklich so Oscar-würdig (Aviator).
Doch dann habe ich mich endlich dazu durchgerungen, Narcissus in Chains (Review folgt) auszulesen - und schwupps war es schon 2 Uhr nachts und auf Pro7 dudelten die Kurzberichte ein.
Dabei musste ich feststellen, dass Anke Engelke ja eine grauende Moderateuse abgibt. Man muss ihr ja zugute halten, dass Sie einen einzigen konstanten Redeschwall ohne wenn, aber und Pausen ablassen kann - aber leider an ihren Gästen so völlig vorbeiredet. Ihre einzigen Themen waren "Hi, I'm Anke from German TV, we're live!" und dann die Frage, was denn die/derjenige Schauspieler/in mit Deutschland zu tun hätte. Ja, genau. Das sind die Fragen, die mich brennend interessieren. Zusätzlich dann immer wieder mal Fettnäpfchen ("Hey, Halle, ich hab Deine Ohrringe!" - "Nö, die hab ich noch nie gesehen") und vor allem Unhöflichkeit gegenüber den Leuten, wenn sie erstmal ihre Nähkästchengeschichten auserzählt anstelle die zu Interviewenden zu begrüßen. Schröcklich.
In Schrecklichkeit dies nur noch übertreffend fand ich übrigens den Host der Oscar-Show, Chris Rock. Nervige krächzende und quieckende Stimme, total flache Quoten-Schwarzen-Gags und einfach nur deplatziert für eine "glamouröse" Vorstellung. Da hab ich dann doch lieber abgeschaltet. Denn sonst war die Sendung ja durchsetzt mit Jamba-Werbung. Da hätte ich echt gedacht, die könnten sich die Werbekosten zwischen so einer Show nicht leisten...
Heute morgen hab ich gesehen dass es wohl keine großen Oscar-Überraschungen gab. Sehr freue ich mich, dass Eternal Sunshine einen Oscar für's Screenplay bekommen hat - absolut verdient!
(Eine sehr schöne Full-Coverage-Live-Berichterstattung gibt's übrigens bei Anke Gröner, die jetzt endlich in meinem RSS Bandit gelandet ist. Ich glaub früher hatte sie keinen RSS-Feed...)
Doch dann habe ich mich endlich dazu durchgerungen, Narcissus in Chains (Review folgt) auszulesen - und schwupps war es schon 2 Uhr nachts und auf Pro7 dudelten die Kurzberichte ein.
Dabei musste ich feststellen, dass Anke Engelke ja eine grauende Moderateuse abgibt. Man muss ihr ja zugute halten, dass Sie einen einzigen konstanten Redeschwall ohne wenn, aber und Pausen ablassen kann - aber leider an ihren Gästen so völlig vorbeiredet. Ihre einzigen Themen waren "Hi, I'm Anke from German TV, we're live!" und dann die Frage, was denn die/derjenige Schauspieler/in mit Deutschland zu tun hätte. Ja, genau. Das sind die Fragen, die mich brennend interessieren. Zusätzlich dann immer wieder mal Fettnäpfchen ("Hey, Halle, ich hab Deine Ohrringe!" - "Nö, die hab ich noch nie gesehen") und vor allem Unhöflichkeit gegenüber den Leuten, wenn sie erstmal ihre Nähkästchengeschichten auserzählt anstelle die zu Interviewenden zu begrüßen. Schröcklich.
In Schrecklichkeit dies nur noch übertreffend fand ich übrigens den Host der Oscar-Show, Chris Rock. Nervige krächzende und quieckende Stimme, total flache Quoten-Schwarzen-Gags und einfach nur deplatziert für eine "glamouröse" Vorstellung. Da hab ich dann doch lieber abgeschaltet. Denn sonst war die Sendung ja durchsetzt mit Jamba-Werbung. Da hätte ich echt gedacht, die könnten sich die Werbekosten zwischen so einer Show nicht leisten...
Heute morgen hab ich gesehen dass es wohl keine großen Oscar-Überraschungen gab. Sehr freue ich mich, dass Eternal Sunshine einen Oscar für's Screenplay bekommen hat - absolut verdient!
(Eine sehr schöne Full-Coverage-Live-Berichterstattung gibt's übrigens bei Anke Gröner, die jetzt endlich in meinem RSS Bandit gelandet ist. Ich glaub früher hatte sie keinen RSS-Feed...)
Freitag, 25. Februar 2005
MMORPG Mails
Ich bin ja zum Glück keiner von den armen Seelen, die ihre Freizeit von MMORPGs gestohlen kriegen. Daher auch sehr froh, dem World of Warcraft Virus nicht anheim fallen zu können.
Im Gegenzug berichtet Ron Gilbert über einen sehr lustigen WoW Feature Request: Man möge doch bitte einen E-Mail und RSS-Client in die Spielewelt integrieren. Damit man auf langen Schlachtzügen auch noch was von "draußen" mitbekommen.
Damit die Atmosphäre nicht flöten geht, solle man das ganze speziell ins Spiel einbauen: Eine volle E-Mail lesen kann man erst ab Skill X, und erst in Level XX kann man anstelle von POP3 auch IMAP Verbindungen zu Server aufbauen.
So abstrus und irrwitzig das beim ersten Lesen klingt - so unabwegig ist das doch garnicht. Es passt vielleicht nicht in ein Fantasy MMORPG, aber bei SciFi RPGs könnte ich mir so etwas gut vorstellen.
Im Gegenzug berichtet Ron Gilbert über einen sehr lustigen WoW Feature Request: Man möge doch bitte einen E-Mail und RSS-Client in die Spielewelt integrieren. Damit man auf langen Schlachtzügen auch noch was von "draußen" mitbekommen.
Damit die Atmosphäre nicht flöten geht, solle man das ganze speziell ins Spiel einbauen: Eine volle E-Mail lesen kann man erst ab Skill X, und erst in Level XX kann man anstelle von POP3 auch IMAP Verbindungen zu Server aufbauen.
So abstrus und irrwitzig das beim ersten Lesen klingt - so unabwegig ist das doch garnicht. Es passt vielleicht nicht in ein Fantasy MMORPG, aber bei SciFi RPGs könnte ich mir so etwas gut vorstellen.
Freitag, 18. Februar 2005
Sneak: Achtung, fertig, Charlie!
Eigentlich müsste an dieser Stelle ein Sneak-Bericht über Achtung, fertig, Charlie! zu finden sein.
Leider kann ich keinen schreiben, da ich den Film nach 15 Minuten gemeinsam mit Emba verlassen habe. Ein Film, in dem Antonio gerne seine italienische Angetraute heiraten möchte und ein Mafia-mäßiges Schneider-Imperium zu übernehmen. Leider kommt die schweizer Armee mittden in der Hochzeit dazwischen und schleppt Antonio zum Wehrdienst.
In diesen 15 Minuten hat der Film an urschlechtem Klamauk so ziemlich alles geboten, was man unter einem alten Teppich hervorzaubern kann. Maßlos genervt hat mich der Psuedo-Schweizer-Akzent. Ein deutscher Film in dem die Voicer-Over-Synchronisation so dermaßen unpassend durchgeführt wurde sucht noch seinesgleichen. Eine einzige schlechte Schmierenkomödie, da hatten wir absolut keine Lust drauf.
Daher nur der Vollständigkeit halber 1 IMDB-Punkt von mir und die Hoffnung, demnächst in der Sneak auch noch mal was gutes zu sehen.
Leider kann ich keinen schreiben, da ich den Film nach 15 Minuten gemeinsam mit Emba verlassen habe. Ein Film, in dem Antonio gerne seine italienische Angetraute heiraten möchte und ein Mafia-mäßiges Schneider-Imperium zu übernehmen. Leider kommt die schweizer Armee mittden in der Hochzeit dazwischen und schleppt Antonio zum Wehrdienst.
In diesen 15 Minuten hat der Film an urschlechtem Klamauk so ziemlich alles geboten, was man unter einem alten Teppich hervorzaubern kann. Maßlos genervt hat mich der Psuedo-Schweizer-Akzent. Ein deutscher Film in dem die Voicer-Over-Synchronisation so dermaßen unpassend durchgeführt wurde sucht noch seinesgleichen. Eine einzige schlechte Schmierenkomödie, da hatten wir absolut keine Lust drauf.
Daher nur der Vollständigkeit halber 1 IMDB-Punkt von mir und die Hoffnung, demnächst in der Sneak auch noch mal was gutes zu sehen.
Freitag, 11. Februar 2005
Sneak: Alone in the Dark
Und wenn Du glaubst, es geht nicht mehr....kommt irgendwo ein schlechter Film daher. Soviel schonmal als Motto des gestrigen Abends. 
Aber fange ich mal vorne an: Nach einem gemütlichen Sit-In mit einigen Freunden im Bonner Ente (das Ding ist ja riesig groß und angenehm ungefüllt gewesen; muss ich mir mal vormerken für die Tage an denen Pendel und Co. überfüllt sind) haben wir endlich mal wieder eine Sneak im Bonner Stern organisiert.
Leider war es mal wieder im kleinen Nebenkino mit den ungemütlichsten Sitzreihen, die ich im Kino je besessen habe (abgesehen vom Metropol, aber diese "Qualität" ist ausser Konkurrenz). Ich glaube fast, wegen dieses ungemütlichen Kinos werde ich mir mal eine Sneak-Alternative in Köln suchen müssen.
Aber ich schweife ab, und man merkt mir hoffentlich an, dass ich über den Film selbst garnicht berichten mag. So lief dann heute abend Alone in the Dark, das neueste Machwerk von Uwe "Ich verfilm jetzt nur noch Computerspiele" Boll. In wohl geistiger Umnachtung schrieb ich tatsächlich irgendwann mal in meinem Blog, dass ich den Film gerne sehen wollte. Ich glaube, diese Verblendung eines Wunsches habe ich den Schauspielern des Filmes zu verdanken.
Ein Film, in dem die Hollywood-Schnuckis Christian Slater und Stephen Dorff mitspielen, kann doch nicht ernsthaft schlecht sein, zumindest die Schauspieler sollte man doch noch genießen können.
Denkste.
Donnerstag, 10. Februar 2005
You are my sunshine, my only sunshine
Juchhee, Gratis-Umfragen. Und dann sogar noch als Bonus-Stöckchen von Isotopp. Da kann ich tatsächlich nicht widerstehen.
Dann schauen wir mal, was es da zu beantworten gibt:
» Vollständiger ArtikelDann schauen wir mal, was es da zu beantworten gibt:
The Aviator
gesehen mit: Emba, Garvin, Michael Pietz
Nach gut 2 Monaten Kino-Abstinenz (der letzte war der Polar-Express) hat es Emba und mich endlich mal wieder ins Kino verschlagen. Gemeinsam mit Michael Pietz haben wir es gerade noch in letzter Minute ins Kölner Cinedom geschafft.The Aviator ist ein Quasi-Biographischer Film des reichen Howard Hughes, der Anfang der 1930er seine Berühmtheit als Filmemacher, Flugzeugbauer, Playboy und Sauberkeitsfetischist feierte.
Der Film gibt so einen Einblick in das Leben und Schaffen von Howard Hughes, aufgezogen in Hollywood-tauglicher Dramaturgie. So erfährt man über die Probleme und finanziellen Hochflüge für die Erstellung seines Filmes Hell's Angels, seine Abenteuer bei der Übernahme und dem Ausbau der Flugzeuglinie TWA, politischen Problemen, weiblichen Lebenskrisen und auch seiner psychologischen Defekte.
Samstag, 5. Februar 2005
Neil Gaiman: "American Gods" und "Neverwhere"
In meinem Eintrag Bücher gesucht habe ich ja dank einiger Leser meines Blogs zahlreiche Lesetipps erhalten.

Jetzt habe ich die ersten beiden dieser Tipps lesen können: Neverwhere und American Gods von Neil Gaiman.
Beide Bücher hauen halbwegs in die selbe Mystery-Surrealo-Krimiroman-Kerbe. Das eine fand ich extrem gut, das andere war ganz nett. Aber natürlich gibt's meine Meinung auch in ausführlich.
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Jetzt habe ich die ersten beiden dieser Tipps lesen können: Neverwhere und American Gods von Neil Gaiman.Beide Bücher hauen halbwegs in die selbe Mystery-Surrealo-Krimiroman-Kerbe. Das eine fand ich extrem gut, das andere war ganz nett. Aber natürlich gibt's meine Meinung auch in ausführlich.
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