Montag, 12. Juli 2004
The Butterfly Effect
Endlich kam ich mit Emba nun dazu, den Butterfly Effect am Wochenende zu sein. Martin hat ihn mir schon vor Wochen empfohlen, als "cooler Sci-Fi/Zeitreise-Film" der ihm sehr gefiel. Genau solche Genre-Filme darf ich natürlich nicht auslassen, als bekennender Back to the Future-, 12 Monkeys-, Donnie Darko- &Co-Film-Fan ja nicht verpassen!Evan wird wegen seiner Blackouts in der Psychatrie öfter untersucht, und lernt seinen verrückten Vater kennen, der sogar versucht ihn umzubringen... - All diese schlimmen Kindheitsereignisse hinterlassen Spuren bei den Beteiligten, führen zu mehr oder weniger verkorksten Leben.
Letztlich schreitet die Zeit aber voran, und Evan ist als junger Erwachsener auf dem College, und will dort den Tag feiern, an dem er 7 Jahre ohne Blackouts war. An diesem Abend findet er seine Tagebücher aus seiner Kindheit, in die er damals akribisch die Zeit vor und nach den Blackouts beschrieben hat. Als Evan sich dies laut durchliest, hat er auf einmal einen Flashback und findet sich in der Situation wieder, in der der Böller im Briefkasten explodierte. Er durchlebt alles, was er damals nicht bewusst erlebt hat. Auch verbrennt er sich mit einer Zigarrette seinen Bauch. Als er von dem Flashback wieder aufwacht, hat er plötzlich genau diese Zigarrettennarbe, die vorher nicht da war.
Und hier kommt der Titel des Films ins Spiel: Selbst kleine Änderungen können fatale Auswirkungen haben, und so läuft nicht jede Änderung Evans so, wie er es sich vorgestellt hat...
Vampire Hunter D
Am Freitag habe ich mir gemeinsam mit Wolfram Vampire Hunter D angeguckt. Glücklicherweise habe ich ihn endlich mal in einer Videothek gefunden, nachdem der Anime-Film gut 2 Jahre auf meine Todo-Liste stand. Wie er da damals hingekommen ist weiß ich schon nicht mehr, aber es hatte vermutlich mit Vampiren zu tun. 
Nun zum Film: In einer Mad-Max-ähnlichen Endzeitwelt sind Vampire und Monster übliche Erscheinungen, doch die Vampire sind durch die Jagd der Menschen vom Aussterben bedroht, die Hochzeit der exotischen Rasse längst vorbei. Einer dieser Jäger ist 'D', eine Halbbrut aus Vampir und Mensch. D hat es sich auf seine Flagge geschrieben, Vampire zu sagen - er selbst fühlt sich keiner seiner beiden Rassen angehörig und sieht seinen einzigen Lebenssinn in der Jagd. Wenn er überhaupt soweit reflektieren kann in seiner unterkühlten Erscheinung.
Nun wird die schöne Tochter einer reichen Familie von dem Meistervampir Meier entführt, und die Familie heuert zwei Jäger für diesen Fall an. Der eine ist D, der den Auftrag dankend für 20 Millionen Dollar annimmt. Seine Konkurrenz ist eine Gruppe von menschlichen Jägern mit allerhand Sonderfähigkeiten: Ein geübter Turbo-Bogenschütze, eine kampferprobte Frau, ein keulenschwingender Riese, ein Schwertbegabter Mann und ein ausgelutschter Junkie, dessen Aura auf Monsterjagd gehen kann.
In dieser Konstellation verfolgen alle nun Meier und die schöne Frau, und finden nach allerhand Kämpfen heraus, dass Meistervampir+Frau ein Pärchen sind, die ihrer gemeinsame Liebe fernab der Familie fröhnen wollen. Das interessiert die Kopfgeldjäger natürlich wenig, und so beginnt eine kuriose Hetzjagd, die alle beteiligten durch skurile Monsterlairs, Endzeitdörfer und gothische Kirchen führt...
Donnerstag, 8. Juli 2004
Angels & Demons / Illuminati
Seit gut zwei Wochen habe ich ja meine Zugfahrten mit der Lektüre von Angels & Demons (zu Deutsch: 'Illuminati') von Dan Brown verbracht.Auch wenn es ein ungeschickter Zug ist (vorsicht, Wortwitz!), das Buch nicht in einem durchzulesen, fand ich es ziemlich spannend, unterhaltsam und kurzweilig: Der US-Professor Robert Langdon wird vom Leiter des CERN herbeigerufen um einen seltsamen Mordfall an einem Wissenschaftler aufzudecken. Langdon findet das anfangs absurd, da er mit Morden nichts zu tun hat -- aber ein Foto des Mörders lässt seine Neugier aufsteigen: Der tote Wissenschaftler hat ein Brandmal auf der Brust, was selbst vertikal gespiegelt noch lesbar ist: "Illuminati". Zufälligerweise ist Langdon ein Illuminati-Forscher und lässt sich sofort per Experimental-X33-Flieger zum CERN fliegen.
Dort erklärt ihm der Institutsleiter Maximilian Köhler die Details des Morders - der Wissenschaftler arbeitete an der Erforschung und Herstellung von Antimaterie. Es stellt sich heraus, das dies sogar geklappt hat, und der Mörder hat einen Antimateriecontainer gestohlen. Kurz darauf erfährt Langdon, Köhler und die Tochter des ermodeten Wissenschaftlers, dass der Container im Vatikan aufgetaucht ist. Dort startet gerade die Wahl des neuen Papstes, und es bleiben nur noch 6 Stunden, den Mörder samt gestohlener Papstkandidaten zu finden, um so den verstecken Antimateriecontainer ausfindig zu machen -- bevor er den Vatikan um mitternacht in einer gigantischen Explosion dem Erdboden gleichmacht.
Es folgt eine Hatz, in der Langdon uralte Illuminati-Spuren verfolgt, Denkmäler versucht zu findenl, in denen der Mörder jede Stunde einen Papst-Anwärter töten will. Dabei werden die Vatikanarchive und Aufzeichnungen Gallileos zu Hilfe genommen, und filigrane Spuren mit häufig auch falschen Schlüssen verfolgt.
The Punisher
Gestern habe ich mit Wolfram zusammen The Punisher geguckt:Bei einem gestellten Waffendeal, den Undercover-Polizist Frank Castle (Thomas Jane) leitet, kommt unglücklicherweise der Sohn des Geldwäsche-Gangsters Howard Saint (John Travolta) um. Das findet Howard natürlich nicht so nett, und entschließt die gesamte Familie Castles umzubringen. Inklusive glücklicher Ehefrau und glücklichem Sohn macht die gesamte Familie nämlich Urlaub auf Puerto Rico, und ist so einfaches Ziel für die Attentäter. Diese führen den Plan auch perfekt aus, und Frank Castle ist der einzige Überlebende, der natürlich jetzt Rache an Howard Saint schwört, und so in die Rolle des 'Punishers' schlüpft.
Ja, die Story ist einfach erzählt. Der Film plätschert recht langweilig vor sich hin, es gibt weder besonders coole Stunts oder Actionszenen, noch gefühlvolles Schauspiel oder gar wirklich coole Sprüche. Für einen Superheldenfilm kommt er sehr flach daher, aber ist andererseits auch nirgends richtig schlecht. Für mich hatte der Film wirklich nichts herausragendes, weder positiv noch negativ - und war daher sehr enttäuschend. Daher nur 3 IMDB-Punkte und mein wohl bisher kürzestes Filmreview.
Mittwoch, 7. Juli 2004
Shrek 2
So, gestern endlich in einer Riesentruppe mit den üblichen verdächtigen Freunden Shrek 2 gesehen.Der Film knüpft nahtlos an das Ende des ersten Teiles an: Fiona und Shrek sind glücklich verheiratet und werden zu Prinzession Fionas Königseltern im Königreich 'Far Far Away' eingeladen, um dort die Heirat zu feiern. Unglücklicherweise wissen die Eltern nicht, dass ihre Halb-Oger-Tochter nun zum Voll-Oger mutiert ist, und einen Oger geheiratet hat. Als die Eltern das erfahren, missfällt Vater König das ganz und gar, und er versucht einen Keil zwischen das frischgebackene Ehepaar zu treiben, indem er seiner Tochter mit dem Vorzeige-Prinz "Charming" verkuppeln will und Shrek durch den gestiefelten Kater heimsuchen lässt.
Hört sich konfus an? Ist es nicht, denn die Story ist so 0815, dass sie in jedem Gebrüder-Grimm Märchen auch exakt so vorkommen könnte. Abgesehen von den zahlreichen Irrungen, Wirrungen und dem Gagfeuerwerk, dass die nebensächliche Shrek-Story begleitet.
Tatsächlich knüpft Shrek 2 nicht nur sinnvoll an die Story des Vorgängers an, es wurden auch keine Experimente mit Veränderungen gewagt: Die Charaktere sind konsistent, die Gagdichte sehr hoch und sogar die Moral bleibt dieselbe. Wer bei den Kalauern und diversen Filmspoofs des Vorgängers gelacht hat, wird er hier genauso wieder können und sich prächtig amüsieren. Es macht Spaß, einige versteckte Gags durch Filmposter im Hintergrund zu entdecken, oder die Kreuzverbindungen zu anderen Filmen zu entdecken.
Freitag, 2. Juli 2004
Shrek 2
So, gerade 2x5 Karten für Shrek2 am Dienstag bestellt. Für nur 4 Euro pro Karte, ich bin begeistert.
Sneak: In The Cut
Gestern in der Sneak den Film In The Cut gesehen.Franny Thorstin (Meg Ryan) ist eine klassische "Downtown"-Literaturlehrerin und Hobbyautorin. Gemeinsam mit ihrer Halbschwester Pauline (Jennifer Jason Leigh) diskutiert sie gerne ihre Lebensprobleme und vor allem das Sexualleben der beiden. Und eben solche Lebensprobleme tauchen auf, als eine Frau in einer Kneipe ermordet wurde - die Frannie kurz zuvor noch mehr als lebendig gesehen hatte. Kurz darauf taucht Detective Giovanni Malloy auf, der mit Frannies Hilfe den Mörder der Frau (und auch anderer) zu finden versucht.
Mehr von der Story zu verraten wäre an der Stelle fatal: Der Film lebt von einer ständigen Hilflosigkeit des Zuschauers, der selber nicht erschließen kann worum es in dem Film geht. Es ist eine Mischung aus Neo-Noir, Sozialfilm, Psychokrimi und Sexfilm. Gerade letztere Komponente schockt am Anfang, als man mehr als deutlich einem Oralsex-Closeup beiwohnt. Auch sonst ist der Film nicht gerade sparsam mit Full Frontal Nudity; Meg Ryan ist in ihrer komplett unverhüllten Pracht schon öfter zu sehen, als man eigentlich möchte.
(Seite 1 von 1, insgesamt 7 Einträge)




















