Donnerstag, 29. April 2004
Die Leiden des jungen Webbers
Oder: Geschichten, die man vor Ende des Feierabends nicht hören möchte:
Kunde: "Hören Sie mal, mein Auftritt auf ihrem Webserver läuft nicht"
Ich: "Oh, sorry. Da sollte man vom Hoster das RAM aufgestockt werden, die wollten das irgendwann machen und haben uns keinen Termin genannt. Vermutlich haben die das kurzfristig angegangen"
Kunde: ...Ärger...
Ich: "Dann ruf ich mal beim Hoster an und höre ob das so der Fall ist und wie lange es dauert"
...
Hoster: "Ja, da wird gerade dran gearbeitet. Läuft in 15 Minuten wieder. Unser Techniker wollte sich eigentlich vorher gemeldet haben..."
...
Ich: "Lieber Herr Kunde, ihr Auftritt sollte in 15 Minuten wieder laufen"
Kunde: ... Ärger... "Dann fahr ich jetzt nach Hause, dauert bestimmt eh immer länger. Ihr Techniker sagt einem ja nie was ehrliches..."
10 Minuten später das Highlight-Telefonat:
Hoster: "Nun, ich habe das RAM ausgetauscht. Dafür läuft die Festplatte jetzt nicht mehr an. Die ist tot."
Ich: ...Ärger... "Aber sie machen ja Backups, gell?"
Hoster: "Nein, da ist nur ein Bandlaufwerk drin, aber die Bänder waren zu klein für die Daten auf dem Server"
Fein
Kunde: "Hören Sie mal, mein Auftritt auf ihrem Webserver läuft nicht"
Ich: "Oh, sorry. Da sollte man vom Hoster das RAM aufgestockt werden, die wollten das irgendwann machen und haben uns keinen Termin genannt. Vermutlich haben die das kurzfristig angegangen"
Kunde: ...Ärger...
Ich: "Dann ruf ich mal beim Hoster an und höre ob das so der Fall ist und wie lange es dauert"
...
Hoster: "Ja, da wird gerade dran gearbeitet. Läuft in 15 Minuten wieder. Unser Techniker wollte sich eigentlich vorher gemeldet haben..."
...
Ich: "Lieber Herr Kunde, ihr Auftritt sollte in 15 Minuten wieder laufen"
Kunde: ... Ärger... "Dann fahr ich jetzt nach Hause, dauert bestimmt eh immer länger. Ihr Techniker sagt einem ja nie was ehrliches..."
10 Minuten später das Highlight-Telefonat:
Hoster: "Nun, ich habe das RAM ausgetauscht. Dafür läuft die Festplatte jetzt nicht mehr an. Die ist tot."
Ich: ...Ärger... "Aber sie machen ja Backups, gell?"
Hoster: "Nein, da ist nur ein Bandlaufwerk drin, aber die Bänder waren zu klein für die Daten auf dem Server"
Fein
Mittwoch, 21. April 2004
Thunderfirefoxbird

Wenn ich mir die beiden Logos so ansehe und den schönen Artikel von hicksdesign über die Logo-Enstehung so durchlese, möchte ich fast alleine deswegen auf Firefox/Thunderbird umsteigen. Aber da ich beides benötige, bleibe ich noch bei der Mozilla Suite, und die Migration der Daten und Extensions ist mir noch etwas zu aufwändig.Sonntag, 4. April 2004
Serendipity 0.6-rc1
Gerade habe ich die neue Version 0.6 von Serendipity released. Im (englischen) Announcement gibt es detailierte Einträge zu den Neuerungen.
Dank des Upgrade-Scripts kann eine bestehende Version (ab 0.4) eigentlich unproblematisch auf den 0.6-Stand gehievt werden.
Die wichtigsten Neuerungen sind zusammengefasst:
Ein neues EventPlugin-System, das bei jeder ausgeführten s9y-Aktion ein Plugin aufrufen kann, also eine Art Callback-System mit Übergabe von Parametern und Weiterverarbeitung. Als Beispiele wurden Textformatierungs-Plugins (Wiki, Textile, BBCode, Emoticons) realisiert, ein Statistik-Panel und viele weiter nützliche Plugins.
Ausserdem ist s9y in der Version, wie auch schon vorher berichtet, einmal für mehrere Blogs auf einem Host als geteilte Code-Bibliothek nutzbar. Es gibt diverse neue Templates, der Bildmanager und WYSIWYG-Editor wurde gewaltig überarbeitet und natürlich auch ein paar Bugs gefixt.
Ausserdem habe ich dem aktuellen CVS-Stand (HEAD branch) die neue Multi-User Verwaltung spendiert. Dort gibt es nun drei Benutzerklassen: Administrator, Chefredakteur und Redakteur. Ersterer darf alles, der nächste darf redaktionell alles und einige wenige Admin-Aufgaben wahrnehmen, und letzterer darf eigentlich nur Beiträge schreiben und Bilder hochladen. Bilder können als öffentlich/privat hochgeladen werden, genauso wie Kategorien als privat oder öffentlich markiert werden können. Plugins dürfen nur noch vom Chefredakteur eingepflegt werden, der Administrator kann zudem Plugins für die Bearbeitung durch andere sperren. Eine Userverwaltung gibt es auch, in der der Admin neue Benutzer anlegen kann, aber auch der Chefredakteur neue Redakteure rekrutieren. Einträge können nur noch vom einzelnen Redakteur bearbeitet werden (und Kommentare sperren), oder natürlich vom Chefredakteur/Administrator. Genauso hat nur der Eigentümer Löschkontrolle über die Kommentare seiner Einträge. Die Konfiguration/Sprachauswahl/WYSIWYG-Editor Nutzung wird natürlich auch pro User gespeichert.
Sicher hat das Multiuser-Feature noch Ecken und Kanten, aber kann jetzt fleißig getestet werden.
Aber jetzt: Viel Spaß! Bereits-s9y-User dürften noch glücklicher werden, und Nutzer von Pivot/MT/wasweißichhabmirnieanderesystemegroßartigangeschaut möchten vielleicht auch einmal einen Blick drauf werfen.
Dank des Upgrade-Scripts kann eine bestehende Version (ab 0.4) eigentlich unproblematisch auf den 0.6-Stand gehievt werden.
Die wichtigsten Neuerungen sind zusammengefasst:
Ein neues EventPlugin-System, das bei jeder ausgeführten s9y-Aktion ein Plugin aufrufen kann, also eine Art Callback-System mit Übergabe von Parametern und Weiterverarbeitung. Als Beispiele wurden Textformatierungs-Plugins (Wiki, Textile, BBCode, Emoticons) realisiert, ein Statistik-Panel und viele weiter nützliche Plugins.
Ausserdem ist s9y in der Version, wie auch schon vorher berichtet, einmal für mehrere Blogs auf einem Host als geteilte Code-Bibliothek nutzbar. Es gibt diverse neue Templates, der Bildmanager und WYSIWYG-Editor wurde gewaltig überarbeitet und natürlich auch ein paar Bugs gefixt.
Ausserdem habe ich dem aktuellen CVS-Stand (HEAD branch) die neue Multi-User Verwaltung spendiert. Dort gibt es nun drei Benutzerklassen: Administrator, Chefredakteur und Redakteur. Ersterer darf alles, der nächste darf redaktionell alles und einige wenige Admin-Aufgaben wahrnehmen, und letzterer darf eigentlich nur Beiträge schreiben und Bilder hochladen. Bilder können als öffentlich/privat hochgeladen werden, genauso wie Kategorien als privat oder öffentlich markiert werden können. Plugins dürfen nur noch vom Chefredakteur eingepflegt werden, der Administrator kann zudem Plugins für die Bearbeitung durch andere sperren. Eine Userverwaltung gibt es auch, in der der Admin neue Benutzer anlegen kann, aber auch der Chefredakteur neue Redakteure rekrutieren. Einträge können nur noch vom einzelnen Redakteur bearbeitet werden (und Kommentare sperren), oder natürlich vom Chefredakteur/Administrator. Genauso hat nur der Eigentümer Löschkontrolle über die Kommentare seiner Einträge. Die Konfiguration/Sprachauswahl/WYSIWYG-Editor Nutzung wird natürlich auch pro User gespeichert.
Sicher hat das Multiuser-Feature noch Ecken und Kanten, aber kann jetzt fleißig getestet werden.
Aber jetzt: Viel Spaß! Bereits-s9y-User dürften noch glücklicher werden, und Nutzer von Pivot/MT/wasweißichhabmirnieanderesystemegroßartigangeschaut möchten vielleicht auch einmal einen Blick drauf werfen.
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