Freitag, 28. November 2003
Sneak: Freaky Friday
Gestern war mal wieder Sneak-Tag im Bonner Stern. Bei dem miesen Regenwetter möchte man wo anders garnicht hinflüchten. Zumal der bereits jetzt stattfindende Bonner Weihnachtsmarkt einen noch mehr aus der Innenstadt drängt, die ich mit Mathias vorher shoppender Weise unsicher machte. Warum bitte muss ein *Weihnachts*markt schon vor dem 1. Advent beginnen? Sowas sollte man boykottieren. Tue ich auch.
Zurück zur Sneak. Martin, Claudia und ich haben uns im Kino niedergelassen um
zu sehen. Eine Disney-Produktion. Schade, denn eigentlich hatte ich heute abend auf S.W.A.T. gehofft, also einen netten Action-Knüller. Stattdessen also etwas kindgerecht-lustigs; naja, muss ja auch mal sein.
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zu sehen. Eine Disney-Produktion. Schade, denn eigentlich hatte ich heute abend auf S.W.A.T. gehofft, also einen netten Action-Knüller. Stattdessen also etwas kindgerecht-lustigs; naja, muss ja auch mal sein.
Donnerstag, 27. November 2003
Film-Raubkopierstrafen: "Hart aber gerecht"
Radio und heise berichten über die neusten Ideen der Filmwirtschaft, wie sie gegen die Tauschbörsen vorgehen können. 30,3 Millionen kopierte Spielfilme in diesem Jahr wäre wohl einfach zu viel, als dass man "das Thema nicht so lax angehen [könne] wie die Musikindustrie" (Elke Esser, Geschäftsführerin der Zukunft Kino Marketing Gesellschaft).Eine neue Plakatkampagne zeigt nun Gesichter von Raubkopierern im Stile von Fahnungsfotos und Filmspots, die die Kriminalisierung thematisieren.
Montag, 24. November 2003
Kino: Finding Nemo
Am Wochenende haben Emba und ich an einem Volkshochschulekurs "Plastisches Modellieren mit Steatit" teilgenommen. Ein recht netter Tutor und viel Raspel- und Feilarbeit an unseren beiden Modellen haben uns ganz gut beschäftigt; rausgekommen ist meine Engelstatue und eine stehende weibliche Figur von Emba. Fotos gibts hier sicher später von.
Sonntagabends haben wir uns dann noch entschlossen, endlich in
zu gehen. Wurde ja auch langsam Zeit, nachdem der Film in den USofA schon vor gut einem halben Jahr lief. Da hat sich die Lokal- und Synchronisierung wohl viel Zeit gelassen.
Zum Film selbst: Diesmal wurde mir total bewusst, dass ich mich vom Hype habe blenden lassen. Meine Erwartungen an den Film waren eigentlich eine sehr zynische, satirische Fabel zu sehen, ganz im Stile von Toy Story.
Was folgte, war aber eher ein Drama, das doch schon sehr stark auf Kinder zugeschnitten war. Die Story hatte für mich einfach zu viel Erziehungscharakter; gute und lustige Stellen gab es natürlich zu hauf, aber doch wurde alles irgendwie von der Hauptstory überschattet, die an sich eher traurig war.
Da der Film recht geradlinig verläuft, kann man zur Handlung (die allein schon aus dem Filmtitel hervor geht) nicht mehr viel erzählen. Absolut positiv hervorzuheben ist die Synchronisation: Anke Engelke wie auch Erkan und Steffan passen wie die Faust aufs Auge, man möchte meinen, Pixar hätte die Personen für die Rollen im Hinterkopf gehabt.
Zum Schluss bin ich jedoch mit recht gespaltener Meinung aus dem Kino gegangen: Für einen Pixar Film war es zu unlustig, für einen richtigen Kinderfilm zu unkitschig und für ein gutes Drama zu lustig. In terms of 'Kinderfilm' würde ich ihm 9 Punkte geben, als 'Drama' bekäme er 6 Punkte und als 'Pixarfilm' leider nur 5 Punkte. Dafür sind Toy Story, A Bugs Life und Monsters Inc. doch noch Klassen voraus.
Im Endeffekt kann ich dem Film 6,5 IMDB-Punkte geben, die ich als 3D-CGI Fan großzügig auf 7 Punkte aufrunde. Das Gefühl "man hätte es besser machen können" bleibt jedoch fader Beigeschmack. Vielleicht wird The Incredibles der Knaller, auf den ich gehofft habe.
Sonntagabends haben wir uns dann noch entschlossen, endlich in
zu gehen. Wurde ja auch langsam Zeit, nachdem der Film in den USofA schon vor gut einem halben Jahr lief. Da hat sich die Lokal- und Synchronisierung wohl viel Zeit gelassen.
Zum Film selbst: Diesmal wurde mir total bewusst, dass ich mich vom Hype habe blenden lassen. Meine Erwartungen an den Film waren eigentlich eine sehr zynische, satirische Fabel zu sehen, ganz im Stile von Toy Story.
Was folgte, war aber eher ein Drama, das doch schon sehr stark auf Kinder zugeschnitten war. Die Story hatte für mich einfach zu viel Erziehungscharakter; gute und lustige Stellen gab es natürlich zu hauf, aber doch wurde alles irgendwie von der Hauptstory überschattet, die an sich eher traurig war.
Da der Film recht geradlinig verläuft, kann man zur Handlung (die allein schon aus dem Filmtitel hervor geht) nicht mehr viel erzählen. Absolut positiv hervorzuheben ist die Synchronisation: Anke Engelke wie auch Erkan und Steffan passen wie die Faust aufs Auge, man möchte meinen, Pixar hätte die Personen für die Rollen im Hinterkopf gehabt.
Zum Schluss bin ich jedoch mit recht gespaltener Meinung aus dem Kino gegangen: Für einen Pixar Film war es zu unlustig, für einen richtigen Kinderfilm zu unkitschig und für ein gutes Drama zu lustig. In terms of 'Kinderfilm' würde ich ihm 9 Punkte geben, als 'Drama' bekäme er 6 Punkte und als 'Pixarfilm' leider nur 5 Punkte. Dafür sind Toy Story, A Bugs Life und Monsters Inc. doch noch Klassen voraus.
Im Endeffekt kann ich dem Film 6,5 IMDB-Punkte geben, die ich als 3D-CGI Fan großzügig auf 7 Punkte aufrunde. Das Gefühl "man hätte es besser machen können" bleibt jedoch fader Beigeschmack. Vielleicht wird The Incredibles der Knaller, auf den ich gehofft habe.
Freitag, 21. November 2003
Sneak und Kinoüberwachung: Mystic River
Sneak-Tag. Heute leider alleine, da alle anderen entweder in Köln aufräumen mussten (Emba), nach Bayern gefahren sind (Martin, Claudia, Silvia), schon anderweitig ins Kino gingen (Gerold), an der Diplomarbeit schuften (Andy) oder keinen Bock auf Kino haben (Nadine). Aber was tut man nicht in der Hoffnung, wieder einen Film zu schauen, den man sonst nie gesehen hatte. Aber diesmal bitte mit nem guten Film.
Die Überraschung des Abends war die besondere Ausstattung des Kinos: Üblicherweise kündigt der Kinobesitzer nur Filmtippgewinner an und erzählt ein paar Werbetakte. Aber diesmal erzählte er von der erhöhten Sicherheitsstufe im Kino: "Ihr seht ja sonst immer diese Zeilen über Filmraubkopien [lachen aus dem Publikum] und diesmal haben wir Bodyguards vom Verleih hier, die im Vorführraum und auch hier im Raum darauf achten, dass niemand abfilmt. Haltet alle eure Handys ausgeschaltet und macht keine verdächtigen Bewegungen, sonst werdet ihr sofort rausgebeten, müsst zum Chef und dann...naja, ihr wisst schon".
Hehe, erinnerte mich etwas an einen TV-Ausschnitt, der derzeit beim Raab abgenudelt wird; ein Bundeswehrsoldat, der erzählt, warum Männer und Frauen getrennt duschen: "Ja, halt...wenn Frauen und Männer...sich gegenseitig...also, das geht ja wegen der...also, halt...sie wissen schon, wegen der Sexualität und so...nich". Aber gut, diese Ansage erklärte recht deutlich einen Vorfall während der Werbung.
Da kam nämlich eine der Bodyguard-Freuen zu einem, und baten ihn, einmal seine Uhr vorzuführen, da sie so verdächtig funkelte, und man müsse ja ausschliessen, dass das ein Aufnahmegerät sei.
Mensch, ist das schön, dass solche Kinovorführungen inzwischen so gut überwacht werden. Lustigerweise kam bei dieser Filmvorführung keine Raubkopie-Werbung. Ich bin gespannt, ob sich das jetzt fortsetzt. Bei den aktuellen Bemühungen der Musik- und Filmindustrie sollte man sich nicht wundern, wenn in Zukunft zum einen Sneak-Previews verboten werden oder man zum anderen vorher wie beim Flughafen durch Scanner wandern muss, und nur im Slip bekleidet den Filmraum betreten darf. Okay, hätte auch was für sich.
Kommen wir aber nun zum eigentlichen Film, der dieses Tra-Ra garnicht wert war. Wir durften das Werk
schauen. Der Film triumphiert mit regelrechter Starbesetzung: Kevin Bacon, Sean Penn, Laurence Fishburne, Tim Robbins.
» Vollständiger ArtikelDie Überraschung des Abends war die besondere Ausstattung des Kinos: Üblicherweise kündigt der Kinobesitzer nur Filmtippgewinner an und erzählt ein paar Werbetakte. Aber diesmal erzählte er von der erhöhten Sicherheitsstufe im Kino: "Ihr seht ja sonst immer diese Zeilen über Filmraubkopien [lachen aus dem Publikum] und diesmal haben wir Bodyguards vom Verleih hier, die im Vorführraum und auch hier im Raum darauf achten, dass niemand abfilmt. Haltet alle eure Handys ausgeschaltet und macht keine verdächtigen Bewegungen, sonst werdet ihr sofort rausgebeten, müsst zum Chef und dann...naja, ihr wisst schon".
Hehe, erinnerte mich etwas an einen TV-Ausschnitt, der derzeit beim Raab abgenudelt wird; ein Bundeswehrsoldat, der erzählt, warum Männer und Frauen getrennt duschen: "Ja, halt...wenn Frauen und Männer...sich gegenseitig...also, das geht ja wegen der...also, halt...sie wissen schon, wegen der Sexualität und so...nich". Aber gut, diese Ansage erklärte recht deutlich einen Vorfall während der Werbung.
Da kam nämlich eine der Bodyguard-Freuen zu einem, und baten ihn, einmal seine Uhr vorzuführen, da sie so verdächtig funkelte, und man müsse ja ausschliessen, dass das ein Aufnahmegerät sei.
Mensch, ist das schön, dass solche Kinovorführungen inzwischen so gut überwacht werden. Lustigerweise kam bei dieser Filmvorführung keine Raubkopie-Werbung. Ich bin gespannt, ob sich das jetzt fortsetzt. Bei den aktuellen Bemühungen der Musik- und Filmindustrie sollte man sich nicht wundern, wenn in Zukunft zum einen Sneak-Previews verboten werden oder man zum anderen vorher wie beim Flughafen durch Scanner wandern muss, und nur im Slip bekleidet den Filmraum betreten darf. Okay, hätte auch was für sich.

Kommen wir aber nun zum eigentlichen Film, der dieses Tra-Ra garnicht wert war. Wir durften das Werk
schauen. Der Film triumphiert mit regelrechter Starbesetzung: Kevin Bacon, Sean Penn, Laurence Fishburne, Tim Robbins.
Dienstag, 18. November 2003
c't Lesebefehl
Wer die aktuelle 20-Jahre Jubiläums-Ausgabe 24/2003 der c't - Magazin für Computer-Technik besitzt, möge bitte unverzöglich die Seite 152/153 aufschlagen und lesen. Wer sie nicht hat, möge sie bitte kaufen oder im nächstgelegenen Bahnhofskiosk aufschlagen.
Auf oben genannter Seite finden sich einige Leserbrief-Perlen, die nicht versäumt werden dürfen. Ich habe mich schlapp gelacht.
Ausschnitt:
Frage:
> ist es gefahrlos möglich, statt Wärmeleitpaste Motoröl
>zu verwenden, oder löst sich dann der Duron/Athlon Die auf?
Antwort:
Sehr geehrter Herr XXX,
selbst Getriebeöl SAE 90 für schlupfbegrenzte Stirn- und hypoidverzahnte Kegelrad-Differenziale weist bei üblichen Prozessortemperaturen eine zu niedrige Viskosität auf, als dass man es gefahrlos als Wärmeleitmittel verwenden könnte; bestenfalls Bunkeröl der Klassen C oder D für Schiffs-Großdiesel kommt dafür in Frage. Wenn Sie an der Nordsee wohnen, können wir ihnen zwecks preiswerter Beschaffung einen Strandspaziergang empfehlen. Was aussieht wie ein zäher Teerklumpen, ist Bunkeröl D.
Frage:
> Ich möchte gerne Videodaten von VHS auf den PC überspielen. Da mir
> eine TV-Karte oder eine Grafikkarte mit TV-Eingang zu teuer ist,
> dachte ich mir, warum nicht einen Stecker SCART-SERIELL löten. Kein
> PRoblem, wenn man die Belegung hat.
Antwort:
Na dann mal los!
Aber mal ernsthaft: Was, bitte, hat SCART mit der seriellen Schnittstelle zu tun, und wie wollen Sie analoge Bildsignale mit einigen MHz Bandbreite in einen digitalen Eingang aus dem Holozän der Computertechnik schicken? Genauso gut könnten Sie auch Ihren Gasherd an die Wasserleitung anschließen wollen, weil es in Ihrer neuen Wohnung keinen Gasanschluss gibt.
Zwei Worte: Herrlich, herrlich.
Auf oben genannter Seite finden sich einige Leserbrief-Perlen, die nicht versäumt werden dürfen. Ich habe mich schlapp gelacht.

Ausschnitt:
Frage:
> ist es gefahrlos möglich, statt Wärmeleitpaste Motoröl
>zu verwenden, oder löst sich dann der Duron/Athlon Die auf?
Antwort:
Sehr geehrter Herr XXX,
selbst Getriebeöl SAE 90 für schlupfbegrenzte Stirn- und hypoidverzahnte Kegelrad-Differenziale weist bei üblichen Prozessortemperaturen eine zu niedrige Viskosität auf, als dass man es gefahrlos als Wärmeleitmittel verwenden könnte; bestenfalls Bunkeröl der Klassen C oder D für Schiffs-Großdiesel kommt dafür in Frage. Wenn Sie an der Nordsee wohnen, können wir ihnen zwecks preiswerter Beschaffung einen Strandspaziergang empfehlen. Was aussieht wie ein zäher Teerklumpen, ist Bunkeröl D.
Frage:
> Ich möchte gerne Videodaten von VHS auf den PC überspielen. Da mir
> eine TV-Karte oder eine Grafikkarte mit TV-Eingang zu teuer ist,
> dachte ich mir, warum nicht einen Stecker SCART-SERIELL löten. Kein
> PRoblem, wenn man die Belegung hat.
Antwort:
Na dann mal los!
Aber mal ernsthaft: Was, bitte, hat SCART mit der seriellen Schnittstelle zu tun, und wie wollen Sie analoge Bildsignale mit einigen MHz Bandbreite in einen digitalen Eingang aus dem Holozän der Computertechnik schicken? Genauso gut könnten Sie auch Ihren Gasherd an die Wasserleitung anschließen wollen, weil es in Ihrer neuen Wohnung keinen Gasanschluss gibt.
Zwei Worte: Herrlich, herrlich.
Amazon-Lieferung: Blood Canticle (Anne Rice)
Donnerstag, 13. November 2003
IMDB blockt Referrer
Da habe ich gerade meinen Blog-Eintrag zu Matrix geschrieben, habe das Bild für Matrix Revolutions von der IMDB eingebettet und freue mich, dass es klappt. Ich bette die Bilder üblicherweise direkt ein, da ich es zu umständlich finde, die lokal runterzuladen.
Nunja, jedenfalls ein paar Minuten später ist das Bild auf einmal ein broken Link. Das eigentliche Bild klappt bei Direktaufruf jedoch noch. Schnell stellt sich heraus, dass IMDB.com wohl Aufrufe durch andere Hosts filtert. Stelle ich meinen Mozilla so ein, keine Referrer zu senden, klappt nämlich wieder alles wunderbar. Ein kleines Beispiel von Andy lässt euch das einfach testen.
Das ärgert mich doch ziemlich, da ich zum einen keine Lust habe die Film-Bilder in meinem Blog alle auszutauschen. Und zum anderen finde ich es schwachsinnig von den IMDB-Leuten, da es doch für die auch kostenlose Werbung ist ein Bild+Link auf sie einzubetten. Leute, die der Film interessiert klicken drauf, IMDB kriegt seine Werbebannerienblendungseinnahmen und verdient vielleicht sogar was, wenn jemand über die IMDB den Film bestellt.
Jedenfalls habe ich direkt im IMDB-Forum eine entsprechende Frage gestellt, und hoffe, dass es nur eine temporäre Sache ist.
Nunja, jedenfalls ein paar Minuten später ist das Bild auf einmal ein broken Link. Das eigentliche Bild klappt bei Direktaufruf jedoch noch. Schnell stellt sich heraus, dass IMDB.com wohl Aufrufe durch andere Hosts filtert. Stelle ich meinen Mozilla so ein, keine Referrer zu senden, klappt nämlich wieder alles wunderbar. Ein kleines Beispiel von Andy lässt euch das einfach testen.

Das ärgert mich doch ziemlich, da ich zum einen keine Lust habe die Film-Bilder in meinem Blog alle auszutauschen. Und zum anderen finde ich es schwachsinnig von den IMDB-Leuten, da es doch für die auch kostenlose Werbung ist ein Bild+Link auf sie einzubetten. Leute, die der Film interessiert klicken drauf, IMDB kriegt seine Werbebannerienblendungseinnahmen und verdient vielleicht sogar was, wenn jemand über die IMDB den Film bestellt.
Jedenfalls habe ich direkt im IMDB-Forum eine entsprechende Frage gestellt, und hoffe, dass es nur eine temporäre Sache ist.
Kino: Matrix - Revolutions
Gestern war ein schöner Tag. 
Nachdem ich recht früh auf die Arbeit kam, und dementsprechend früh gehen konnte, bin ich erstmal nach Köln zu Emba gefahren um mit ihr in Köln eine kleine Shoppingtour zu machen. Brauchte mal endlich neue Klamotten. Und habe tatsächlich 2 Jeans und 2 Pullover gefunden. Nach bestimmt 10 Jahren hab ich mal wieder eine Jeans gekauft, anstelle der Stoffhosen, die ich sonst trage.
Der Abend war so geplant, dass wir von Köln aus mit der Bahn nach Bad Godesberg führen um uns dort mit den anderen zum Kino zu treffen. Gegen 18:40 kamen wir dann am Köln Süd Bahnhof an, und hatten den Zug gerade um 5 Minuten verpasst. Aber war ja egal, der nächste kommt ja um 19:04 und ist damit gegen 19:30 rechtzeitig in Godesberg, wo wir uns für 20 Uhr verabredet hatten.
Pustekuchen.
Natürlich hat die Bahn da andere Pläne für uns. Die Bahn wurde erst mit 5-10 Minuten Verspätung vorausgesagt, und im 5 Minutentakt verlängerte sich das bis 30 Minuten Verspätung. Unterkühlt, verärgert und panisch auf die Uhr guckend sind wir dann in den Zug gestiegen und hofften, doch noch irgendwie so ins Kino zu kommen ohne was vom Film zu verpassen. Da im Kinopolis üblicherweise mindestens 15 Minuten Werbung liefen, waren wir da einigermaßen guter Hoffnung. Irgendwann mal im Zug an der Haltestelle Sechtem dachte sich dann ein Altweiber-Club, es wäre nett von ihnen sich im Öffnungsbereich der Bahntüren zu postieren, um auf eine der verbleibenden Frauen im Club zu warten, die gerade gemütlich noch ein Ticket kaufte.
Trotzdem kamen wir dann um 20:10 in Godesberg an, und rannten flott zum Kino, holten unsere hinterlegten Karten ab und hatten sogar noch kurz Zeit uns mit Popcorn, Nachos und Cola einzudecken.
Netterweise hat das Kinopolis dann doch noch weitere 15 Minuten Werbung gezeigt. Und den Trailer von Herr der Ringe III. Bei der Länge dieses Trailers und den verratenen Szenen war ich wirklich frustriert. Die haben ja eigentlich die wichtigsten Dreh- und Angelszenen des letzten Teils gezeigt (vermute ich) und bestimmt eine der Haupt-Pathos-Reden. Da frage ich mich, als jemand der die Bücher nicht gelesen hat, warum ich die ganzen Jahre stur versuche das Ende des Films nicht zu hören, und dann sowas. Da krieg ich Plaque.
Und dann kam endlich der Film:
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Nachdem ich recht früh auf die Arbeit kam, und dementsprechend früh gehen konnte, bin ich erstmal nach Köln zu Emba gefahren um mit ihr in Köln eine kleine Shoppingtour zu machen. Brauchte mal endlich neue Klamotten. Und habe tatsächlich 2 Jeans und 2 Pullover gefunden. Nach bestimmt 10 Jahren hab ich mal wieder eine Jeans gekauft, anstelle der Stoffhosen, die ich sonst trage.
Der Abend war so geplant, dass wir von Köln aus mit der Bahn nach Bad Godesberg führen um uns dort mit den anderen zum Kino zu treffen. Gegen 18:40 kamen wir dann am Köln Süd Bahnhof an, und hatten den Zug gerade um 5 Minuten verpasst. Aber war ja egal, der nächste kommt ja um 19:04 und ist damit gegen 19:30 rechtzeitig in Godesberg, wo wir uns für 20 Uhr verabredet hatten.
Pustekuchen.
Natürlich hat die Bahn da andere Pläne für uns. Die Bahn wurde erst mit 5-10 Minuten Verspätung vorausgesagt, und im 5 Minutentakt verlängerte sich das bis 30 Minuten Verspätung. Unterkühlt, verärgert und panisch auf die Uhr guckend sind wir dann in den Zug gestiegen und hofften, doch noch irgendwie so ins Kino zu kommen ohne was vom Film zu verpassen. Da im Kinopolis üblicherweise mindestens 15 Minuten Werbung liefen, waren wir da einigermaßen guter Hoffnung. Irgendwann mal im Zug an der Haltestelle Sechtem dachte sich dann ein Altweiber-Club, es wäre nett von ihnen sich im Öffnungsbereich der Bahntüren zu postieren, um auf eine der verbleibenden Frauen im Club zu warten, die gerade gemütlich noch ein Ticket kaufte.
Trotzdem kamen wir dann um 20:10 in Godesberg an, und rannten flott zum Kino, holten unsere hinterlegten Karten ab und hatten sogar noch kurz Zeit uns mit Popcorn, Nachos und Cola einzudecken.
Netterweise hat das Kinopolis dann doch noch weitere 15 Minuten Werbung gezeigt. Und den Trailer von Herr der Ringe III. Bei der Länge dieses Trailers und den verratenen Szenen war ich wirklich frustriert. Die haben ja eigentlich die wichtigsten Dreh- und Angelszenen des letzten Teils gezeigt (vermute ich) und bestimmt eine der Haupt-Pathos-Reden. Da frage ich mich, als jemand der die Bücher nicht gelesen hat, warum ich die ganzen Jahre stur versuche das Ende des Films nicht zu hören, und dann sowas. Da krieg ich Plaque.

Und dann kam endlich der Film:
Montag, 10. November 2003
Der magische Kubus
Der magische Kubus - ein interessantes kleines Spielchen. Probiert es mal aus, es ist ziemlich interessant. 30 Minütchen sollte man sich dafür jedoch Zeit nehmen. Und wenn ich mehr darüber verraten würde, dann wäre der Effekt zunichte gemacht.
Montag, 3. November 2003
Sneak: Kopps
Ist schon eine Weile her, aber am Donnerstag haben wir in der Sneak Kopps gesehen. Tja. Ein schwedischer Film über einen Haufen Polizisten in einer Kleinstadt, deren Revier geschlossen wird. Und deren Bemühen, dem entgegen zu wirken.
So leicht wie es sich zusammen fassen lässt, ist auch der Film gestrickt. Eigentlich hätte er ohne Probleme auch ein Deutscher Film sein können, dann wäre aber die Synchronisation wenigstens gut gewesen. Eigentlich eine recht ereignislose Klamauk-Komödie. In einigen Teilen mit recht peinlichem Humor zum weggucken, aber größenteils solide Unterhaltung. Gut geeignet für einen langweiligen Sonntag im Fernsehen, aber kein wirklicher Kino-Knaller.
Zwar gibt es diesen einen Polizisten, der den American Way versucht zu imitieren, und dadurch gewollt lächerlich wirkt, wenn er "I will get you, fucking fuck fucker, you sons of a bitch, fuck you, fuck" und purzelbaum-hechtend auf einen Kriminellen losspringt. Eigentlich hauptsächlich wegen dieses Kerlchens kriegt der Film 3 Punkte von mir, da der Rest einfach zu belanglos war.
Schade, aber ich glaube, mir gefallen Dänisch-Schwedische Filme einfach nicht.
So leicht wie es sich zusammen fassen lässt, ist auch der Film gestrickt. Eigentlich hätte er ohne Probleme auch ein Deutscher Film sein können, dann wäre aber die Synchronisation wenigstens gut gewesen. Eigentlich eine recht ereignislose Klamauk-Komödie. In einigen Teilen mit recht peinlichem Humor zum weggucken, aber größenteils solide Unterhaltung. Gut geeignet für einen langweiligen Sonntag im Fernsehen, aber kein wirklicher Kino-Knaller.
Zwar gibt es diesen einen Polizisten, der den American Way versucht zu imitieren, und dadurch gewollt lächerlich wirkt, wenn er "I will get you, fucking fuck fucker, you sons of a bitch, fuck you, fuck" und purzelbaum-hechtend auf einen Kriminellen losspringt. Eigentlich hauptsächlich wegen dieses Kerlchens kriegt der Film 3 Punkte von mir, da der Rest einfach zu belanglos war.
Schade, aber ich glaube, mir gefallen Dänisch-Schwedische Filme einfach nicht.
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